Statt Vater & Mutter nu "Elternteil 1 und 2"

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Familienname B.
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Statt Vater & Mutter nu "Elternteil 1 und 2"

Ungelesener Beitrag von Familienname B. » Sonntag 21. Juli 2019, 17:33

Seit dem Beginn der Menschheit gab/ gibt es Vater, Mutter & Kind / Kinder.
Das ist gut so -Jahrtausende war das gut so!
Die mächtigen Mamuts kamen und gingen ... die Famlilie jedoch blieb :!:
Gesellschaftsordnungen a la Coleur kamen und gingen ... die kleinste Zelle der Gesellschaft aber blieb :!:

Nun ist aber von den Politdarstellern (besser deren Hintermännern) der Genderwahn angesagt ... das statistische Bundesamt spricht 2016 von fast 8 Mill. heterogeschlechtlichen Ehepaaren, in nur jedem zehnten von insgesamt 95.000 homosexuellen Haushalten lebten ledige Kinder, insgesamt14.000. Dies entspricht einem Prozentsatz von 0,07%.

Nun aber soll sich nach dem Willen der "Famlienministerin" Franziska Giffey aber der lächerliche Rest :roll: nach eben dieser Minderheit ^^ und deren Wünsche richten. :!:

> Siehe www. Regenbogenprotal.de.
(nebenbei: diß^^ allein kostet uns Steuerzahlern bis 2020 eben mal 1 Mill. Euronen)

Mit "Elternteil 1 und 2" würden Mütter & Väter desexualisiert.
Das ist für mich doch völlig absurd. Damit es eine Familie geben kann, muß es Mann UND Frau geben, die das Kind zeugen und zur Welt bringen.
Niemand
wurde jemals von einem Elternteil 1 und einem Elternteil 2 geboren!
Niemand
kam jemals als Kind eines sexuell neutralen Paares zur Welt, das weder Frau noch Mann kennt!

Werte lesende-
ist denn das ^^ alles überhaupt möglich - oder befinde ich mich nur in einem garstigen Alptraum? :cry:
Bitte doch eindringlich um eure geschätzten Meinungen!

Es würden sich viele erschrecken wenn sie - statt ihrem Gesicht - ihren Charakter im Spiegel sehen würden.
> Haa ich do ^ Raacht Frau Giffey?

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Re: Statt Vater & Mutter nu "Elternteil 1 und 2"

Ungelesener Beitrag von niels » Montag 22. Juli 2019, 09:59

Sprache - genauer: der Hoheitsanspruch über die Sprache von Menschen - ist ein gängiges Werkzeug / Mittel aller Sozialisten und Zwangskollektivisten zur Durchsetzung ihrer Ideologie. Wer die Sprache von Menschen beherrschen kann, beherrscht die Menschen. Orwell zeichnete diese staatlich diktierte, synthetische Sprache als "Neusprech" in seinem "1984" - und genau das trifft auch die Bezeichnung für das, was heute unsere Regime / staatliche Entitäten mit Staatsgewalt in den Sprachschatz und damit die Köpfe der Menschen / Untertanen implementieren will. Der "gewisse Ekel" / die verspürte Abneigung vieler vor den Termini dieser synthetischen Sprache ist daher nur natürlich.

Natürliche Sprache ist ein Produkt des "freien Marktes" zwischen Individuen, die sie benutzen. Sie wird von Individuen gebildet und verändert - durch Erfindung, Verwendung und Akzeptanz / Weiterverwendung. Ich habe kein Problem damit, wenn einige Menschen meinen, derart künstliche Sprachkonstrukte für ihre eigene Kommunikation verwenden zu müssen. Übergriffig wird es aber dann, wenn diese Sprache anderen mit Gewalt - z.B. Staatsgewalt - aufgenötigt werden soll / wird. Wer die Freiheit der Sprache zerstärt, zerstört die freiheitliche Kultur - die tatsächliche Vielfalt und Offenheit.

Tatsächlich aber sind ja gerade jene, die "Vielfalt" und "Offenheit" besonders oft und lauft posaunen, jene, deren "Offenheit" schon bei der abweichenden Meinung des Nachbarn endet und deren "Vielfalt" letztlich (a la DDR und Sowjetreich), die sozialistische "Vielfalt" der Einfalt ist, die keine abweichenden Lebensentwürfe duldet.

Die inzwischen zur Pseudowissenschaft erhobenen "Genderistik" / "Genderwissenschaften" sind ein staatliches Werkzeug durch Durchsetzung des neo-Marxismus, dessen wichtigste Vorraussetzung die Zerstörung des "lumpigen Individuums" (Engels) und familiärer Strukturen ist, denn wer eine funktionierende Familie hat, empfindet ein sozialistisches Staatswesen als feindlich / abusiv.

Zudem schafft sie inzwischen zigtausenden prekären Existenzen ein Mittelstandsgehalt auf Steuerzahlerkosten:
https://sciencefiles.org/2019/07/10/and ... chwendung/

Z.B. wurden in 2018 allein in Sachsen (NUR vom Freistaat) fast 1 Milliarde Euro (über 820 Mio) NUR für Genderistik-"Projekte" rausgehauen, während die Landesregierung bis heute nicht erklären konnte, was mit dem Geld denn tatsächlich erreicht werden sollte - oder gar erreicht worden ist. Das dies auch nur ein Teil des "Kuchens" ist, versteht sich von selbst.

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