970 aus der Türkei entsandte Imame in Deutschland

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Atheisius
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970 aus der Türkei entsandte Imame in Deutschland

Ungelesener Beitrag von Atheisius » Sonntag 24. April 2016, 10:08

Die „fünfte Kolonne“ des Sultans Recep Tayyip Erdogan in Deutschland
In deutschen Moscheen predigen laut einem Zeitungsbericht derzeit rund 970 Imame, die von der türkischen Religionsbehörde entsandt worden sind. Ihre Aufenthaltsdauer in Deutschland liege in der Regel bei fünf Jahren.

Das schreibt die «Welt am Sonntag» unter Berufung auf die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (Ditib).

Aus der CSU war zuletzt die Forderung gekommen, die Finanzierung von Moscheen aus dem Ausland zu stoppen.

Der Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir sagte der «Welt am Sonntag», in Ditib-Moscheen gebe es zwar viele engagierte Gemeindemitglieder, die «tolle Arbeit» leisteten. Der Dachverband selbst aber sei der verlängerte Arm des türkischen Staates.
Ankara mache Ditib immer mehr zu einer politischen Vorfeldorganisation der regierenden AKP. Er forderte: «Die Türkei muss die Muslime endlich freigeben

Die Bürgermeisterin des Berliner Bezirks Neukölln, Franziska Giffey (SPD) sagte der Zeitung, sie sehe es kritisch, «wenn Moscheevereine fremdgesteuert sind und dort Imame predigen, die nicht nach dem deutschen Werteverständnis ausgebildet und nicht hier aufgewachsen sind».
http://www.msn.com/de-de/nachrichten/po ... ndhp&pfr=1
Die Behörde für Religionsangelegenheiten beim türkischen Ministerpräsidenten in Ankara, die auch Ditib anleitet, verfügt in diesem Haushaltsjahr über rund 6,4 Milliarden Türkische Lira (rund 1,8 Milliarden Euro).

Davon baut und unterhält sie Moscheen und hat aktuell 120.000 Mitarbeiter. 2004 waren es 72.000, 2008 schon 83.000. Seit 2008 hat sich ihr Etatposten in Euro fast verdoppelt, in Lira sogar verdreifacht.

Wie viel davon Ditib erhält, wollte die Behörde nicht mitteilen. Heute übersteigt das Budget der Religionsbehörde den Etat von zwölf türkischen Ministerien, darunter den des Innenministeriums (ohne Polizeietat) und des Außenministeriums.
http://www.welt.de/politik/deutschland/ ... hland.html

Inzwischen beklagen auch die Dresdner Sinfoniker Eimischung und Druck aus Ankara wegen ihres Armenien-Projekts
Die Dresdner Sinfoniker schreiben auf ihrer Website, die Konzerte seien ein "Zeichen der Versöhnung".

Im Orchester spielen türkische und armenische Musiker. Stein des Anstoßes sind die Texte, die gelesen oder von einem Chor vorgetragen werden, ebenso wie der Titel "Aghet" (Katastrophe). "Aghet" ist einer der Ausdrücke der Armenier für das Massaker.

Die Türkei wehrt sich seit langem gegen die Einstufung der Massaker, bei dem nach armenischen Angaben zwischen 1915 und 1917 mindestens 1,5 Millionen Menschen ums Leben kamen, als "Völkermord". Ankara spricht dagegen von 300.000 bis 500.000 getöteten Armeniern und ebenso vielen Toten auf Seiten der Türken bei bürgerkriegsartigen Kämpfen und Hungersnöten.
http://www.msn.com/de-de/nachrichten/po ... ndhp&pfr=1

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