Darwins Evolutionstheorie versus Schöpfungslehre in den USA

Diskussionen rund um Glaubensfragen

Moderatoren: niels, Kirche und Religionen

Forumsregeln
Glaube und Religion im Eichsfeld Wiki:
Religion im Eichsfeld
Kategorie: Religion im Eichsfeld
Kirchen im Eichsfeld
Benutzeravatar
niels
Site Admin
Beiträge: 2256
Registriert: Freitag 22. März 2002, 16:15
PLZ: 37075
voller Name: Niels Dettenbach
Wohnort: Göttingen
Kontaktdaten:

Re: Darwins Evolutionstheorie versus Schöpfungslehre in den USA

Ungelesener Beitrag von niels » Donnerstag 26. Oktober 2017, 11:10

mit Befremden erfahre und verfolge ich in diversen Bürgerrechtsgruppen der USA, das man dort in immer weiteren Bundesstaaten die Darwinsche Evolutionstheorie aus dem Lehrplan auch öffentlicher Schulen streicht und entsprechende Schulbücher entsorgt.
Das ist so nicht ganz richtig, denn in den USA gibt es kein solch staatlich monopolisiertes Schulsystem wie hierzulande. Dort konnen die Betreiber von Schulen - also auch Kommunen oder Kirchen - selbst recht weit festlegen, was Lehrinhalt ist. Ebenso konnen die Eltern freier als hierzulande entscheiden, auf was für eine Schule sie ihre Kinder schicken.

Dementgegen gibt es hierzulande fast nur staatliche und kirchliche Schulen, wobei letztere ihre Lehrinhalte - soweit ihnen moglich - ihren eigenen Glaubensprinzipien angepasst haben.der Glaube an die Schopfungstgheorie ist auch hierzulande unter Evangelikalen weit verbreitet, so wie er in den UA auch lange nicht von allen vertreten wird.

Hierzulande wird in allen Zwangsschulen die neue Klimareligion gelehrt und propagandistischer (wie z.B. sozialistischer) Unsinn als "Wissen" bezeichnet.

Es gäbe hierzulande also selbst mehr als genug genug zu tun, staatlich monopolisierte Bildung und Wissensdiktate abzuschaffen...

Filinchen
häufiger Besucher
Beiträge: 76
Registriert: Mittwoch 6. September 2017, 19:22
PLZ: 37115

Re: Darwins Evolutionstheorie versus Schöpfungslehre in den USA

Ungelesener Beitrag von Filinchen » Donnerstag 26. Oktober 2017, 16:53

Niels schrieb:
Es gäbe hierzulande also selbst mehr als genug zu tun, staatlich monopolisierte Bildung und Wissensdiktate abzuschaffen...
Bleibt dann nur noch die Frage, mit welchem Ziel? Darwins unumstrittene Evolutionstheorie gegen diesen lächerlichen Schöpfungsglauben zu ersetzen?
Nein Danke.

An diese Klimareligion glaubt doch wohl ein einigermaßen aufgeklärter Mensch nicht: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/k ... el-ia.html

Eher geschieht eine Welt-Hungerkatastrophe infolge ungebremster Vermehrung der Menschheit - an der aber auch wieder unsere "Entwicklungshilfe" mit Schuld ist.
Das System Erde kollabiert an der Nutzenmaximierung einer Spezies. Die überwiegende Zahl aller Betrachtungsweisen zu Umweltproblematik und Bevölkerungswachstum sind mit dem Mangel der anthropozentrischen Weltsicht behaftet und berücksichtigen nur am Rande – und soweit es dem Nutzen des Menschen dient- andere Lebewesen. Notwendige Handlungen zugunsten des Planeten, seiner Natur und Tierwelt geschehen nur partiell und marginal als Alibifunktion. Nachhaltigkeit oder Denkumkehr fällt der Bevölkerungsexplosion zum Opfer. Diese Betrachtungsweise ist der Kulminationspunkt eines globalen Artenrassismus bzw. rassistischen Speziesismus. Brutalster, ungeschminkter archaischer Rassismus und Speziesismus findet sich aber immer dann, wenn sich die Expansionsbestrebungen gegen Sprachlose, gegen Wehrlose, gegen Ahnungs- und Arglose, also besonders gegen die rechtlose Tierwelt und ihren Lebensraum richtet. So wie jede kleine Gemeinde Lebensraum zugunsten neuer Wohngebiete für den homo stupidus schafft und damit Natur vernichtet, geschieht diese Vernichtung im großen Stil durch die Planierung der Regenwälder. Natur und Tierwelt sind und bleiben rechtlos, ihre Vernichtung ist das Mittel, die ungebremste Vermehrung des Menschen zu kanalisieren.
https://www.provegan.info/de/infothek/k ... evolution/
Mit technologischer Raffinesse werden Überlebenskämpfe – jeder gegen jeden – solange geführt, bis schließlich die zu Neige gehenden Ressourcen, der gestiegene Meeresspiegel, die verkarsteten Landstriche, der fehlende Lebensraum auch diesem letzten Aufflackern ein Ende setzen. Im Strudel dieses Taifuns wird die anthropofugale Perspektive Realität, alles nähert sich dem Anorganischen, Mineralischen und Kristallinen an, bis nach einer Übergangszeit aus den überlebenden Mikroorganismen neues Leben entsteht, der Kreislauf des Leides, des Todes erneut beginnt.
Die Realisierung dieses Szenarios hat eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit. Ein Abwenden der Apokalypse würde nämlich bedeuten, dass eine umgehende, weltweite Aufgabe der Wachstumsideologie erfolgen müsste. Selbst wenn dieser unwahrscheinliche Fall im ökonomischen Bereich unter anderem durch ein Ende des Kapitalismus realisiert werden könnte, ist ein g l o b a l e s Umdenken im menschlichen Fortpflanzungsverhalten nicht zu erwarten.
Das Christentum ist eine Kopie des wesentlich älteren Mithras-Kultes, die Figur Jesus ist ein Plagiat. Jesus hat keinen einzigen Satz hinterlassen, während seine schreibenden Zeitgenossen ganze Bibliotheken damit füllten. Jesus ist eine literarische Figur wie Hamlet oder Odysseus. Das erste Evangelium wurde verfasst von Schriftstellern die Jesus nie gekannt haben.

Christel
Senior- Mitglied
Beiträge: 3210
Registriert: Montag 22. Mai 2006, 19:55
PLZ: 99734

Re: Darwins Evolutionstheorie versus Schöpfungslehre in den USA

Ungelesener Beitrag von Christel » Donnerstag 26. Oktober 2017, 20:27

Ich weiß nicht, was eine „Klimareligion“ sein soll.

Ich auch nicht, weshalb unsere Entwicklungshilfe an der Vermehrung der Menschheit schuld sein soll.
Von den Thesen eines Herrn Malthus, der u.a. auch bei der Entwicklung der Evolutionstheorie „Pate“ stand, hat man sich inzwischen verabschiedet.

Es ist eine Illusion zu glauben, dass auf den Gebieten Naturwissenschaft, Ökonomie, Soziologie… alles felsenfest erwiesen ist. Es ist immer nur der aktuelle Stand gelehrt, auch in der Schule. Anders geht es nicht.

Die Evolutionstheorie gegen „Intelligent Design“ oder ähnliches zu tauschen ist natürlich Blödsinn.
Das gehört nicht in den naturwissenschaftlichen Unterricht. Hier sollte nur gelehrt werden, was die Naturwissenschaften mit ihren Methoden erforschen können.
In den Religions- oder Ethikunterricht kann man sich mit solchen Fragen auseinandersetzen.
Auf der Seite der „Karl-Leisner-Jugend“, eine katholische Seite werden ausführlich die unterschiedlichen „Spielarten“ genannt: http://www.k-l-j.de/012_evolution.htm
„Ich glaube, dass auch unsere Fehler und Irrtümer nicht vergeblich sind, und dass es Gott nicht schwerer ist mit ihnen fertig zu werden, als mit unseren vermeintlichen Guttaten.“ Dietrich Bonhoeffer (Widerstand und Ergebung)

Filinchen
häufiger Besucher
Beiträge: 76
Registriert: Mittwoch 6. September 2017, 19:22
PLZ: 37115

Re: Darwins Evolutionstheorie versus Schöpfungslehre in den USA

Ungelesener Beitrag von Filinchen » Donnerstag 26. Oktober 2017, 22:04

Es ist eine Tatsache, dass die Menschheit heute in einer unerhörten, nie dagewesenen Bevölkerungsexplosion steht. Vor zweitausend Jahren, zu Beginn unserer Zeitrechnung, befanden sich auf der Erde etwa 20 Millionen Menschen. Heute sind es 5 Milliarden. Früher verdoppelte sich die Menschheit in einem Zeitraum von mehreren Tausend Jahren und heute tut sie dies in mehreren Jahrzehnten.
Bereits in den 1980er Jahren hatten wir die ersten (vorausgesagten) Hungersnöte in den „Entwicklungs“-Ländern.

Beispiel Indien:
1920 lebten in Indien 250 Millionen Menschen. Bis 1966 verdoppelte sich diese Zahl auf 500 Millionen Menschen. Bei der heutigen Zuwachsrate von 2,5 % / Jahr wird Indien im Jahr 2050 etwa eine Milliarde Menschen beherbergen. Ob Indien diese Anzahl von Menschen dann noch gesund ernähren kann, wage ich zu bezweifeln.

Schon jetzt leben hier auf 2,4% der gesamten Fläche der Erde, welche Indien einnimmt, 16% der Weltbevölkerung, etwa jeder sechste Erdenbewohner ist eine Inderin oder ein Inder. Mehr als 400 Mio. Menschen davon fristen ihr Leben unterhalb der von der UNO festgelegten Armutsgrenze.

Da kommt wohl in den nächsten Jahren noch einiges an Hungerflüchtlingen aus Asien und Afrika auf uns Westeuropäer zu.

Eine Familienplanung, eine Propagierung einer Ein-Kind-Familie wie bei uns in Europa, kann sich in den Entwicklungsländern nicht durchsetzen. Das hat wohl meines Erachtens nach vorwiegend Gründe welche im religiösen Aberglauben liegen der die Benutzung von Verhütungsmitteln verhindert.

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46353379.html
und
http://www.suedasien.info/laenderinfos/281

Immerhin, der katholische Papst bekennt sich in dieser Hinsicht zwar klar zur Lehre der katholischen Kirche, die künstliche Verhütungsmethoden wie Kondome und die Pille verbietet, andererseits sagt er aber auch, dass sich gute Katholiken nicht wie die Karnickel vermehren müssten. Gott habe den Menschen die Mittel gegeben, um "verantwortungsbewusst" zu handeln. Auf diese Mittel ging er aber leider nicht weiter ein. Vielleicht meinte er etwa sexuelle Enthaltsamkeit oder den „Coitus interruptus“? Ist das Gottes Wille?

https://www.welt.de/newsticker/news1/ar ... ehren.html

In der Wikipedia lese ich aber:
Die katholische Kirche verurteilt den Coitus interruptus mit dem Hinweis auf den biblischen Onan, der sich mittels dieser Methode von der gesetzlichen Pflicht befreien wollte, die Frau seines verstorbenen Bruders zu schwängern und ihren Kindern den Erbteil des Bruders zu übergeben.
https://de.wikipedia.org/wiki/Coitus_interruptus
Das Christentum ist eine Kopie des wesentlich älteren Mithras-Kultes, die Figur Jesus ist ein Plagiat. Jesus hat keinen einzigen Satz hinterlassen, während seine schreibenden Zeitgenossen ganze Bibliotheken damit füllten. Jesus ist eine literarische Figur wie Hamlet oder Odysseus. Das erste Evangelium wurde verfasst von Schriftstellern die Jesus nie gekannt haben.

Benutzeravatar
Ga-chen
Senior- Mitglied
Beiträge: 556
Registriert: Sonntag 2. April 2017, 21:13
PLZ: 76543
voller Name: Ga Chen
Wohnort: Da, wo es schön ist

Re: Darwins Evolutionstheorie versus Schöpfungslehre in den USA

Ungelesener Beitrag von Ga-chen » Freitag 27. Oktober 2017, 15:41

Filinchen, sollte jemand, der mit Gott nix am Hut haben will, vom Willen Gottes reden? Macht nicht wirklich Sinn oder? Wobei auch hinterfragt werden müsste, ob Gottes Bodenpersonal wirklich in seinem Sinne agiert?
Die Pharisäer und Schriftgelehrten zu Jesu Zeiten taten es nicht, die Katholiken zu Zeiten vin Glaubenskriegen und Hexenverbrennung taten es nicht, wie ist es heute? Woran, sagte Jesus, seien seine Jünger zu erkennen?
Liebe Grüße von Ga-chen

„Jesus muss wohl Student gewesen sein: Er wohnte bei seiner Mutter, er hatte lange Haare, er war der Anführer einer Protestgruppe, er trank laufend Wein, und wenn er schon mal was tat, war's ein Wunder."
Willy Meurer (*1934), deutsch-kanadischer Kaufmann, Aphoristiker und Publizist, Toronto

Filinchen
häufiger Besucher
Beiträge: 76
Registriert: Mittwoch 6. September 2017, 19:22
PLZ: 37115

Re: Darwins Evolutionstheorie versus Schöpfungslehre in den USA

Ungelesener Beitrag von Filinchen » Samstag 28. Oktober 2017, 16:53

Ga-chen schrieb:
Filinchen, sollte jemand, der mit Gott nix am Hut haben will, vom Willen Gottes reden?
Hallo, es war ja nicht eine Frage an mich als Atheisten sondern eine Frage an die Gottesgläubigen ob sie in ihrem sexuellen Alltagsleben nach dem Willen Gottes sich richten müssten, den ein Papst zu wissen glaubt. Oder ob sie es nicht tun.
Hier kommt die besondere Scheinheiligkeit der Katholiken zum Ausdruck. Nur die allerwenigsten noch gottesgläubigen katholischen Christen richten sich danach und sie machen sich damit, wenn sie es wirklich tun, psychisch krank.

Ga-chen schrieb:
Die Pharisäer und Schriftgelehrten zu Jesu Zeiten taten es nicht, die Katholiken zu Zeiten vin Glaubenskriegen und Hexenverbrennung taten es nicht, wie ist es heute? Woran, sagte Jesus, seien seine Jünger zu erkennen?
Was sagte dieser Jesus denn nun tatsächlich?

Nehme doch einfach mal die Wahrheit zur Kenntnis. Das Christentum ist eine Kopie des wesentlich älteren Mithras-Kultes, die Figur Jesus ist ein Plagiat. Jesus hat keinen einzigen Satz hinterlassen, während seine schreibenden Zeitgenossen ganze Bibliotheken damit füllten. Jesus ist eine literarische Figur wie Hamlet oder Odysseus. Das erste Evangelium entstand ein halbes Jahrhundert nach seinem Tod. Verfasst von Schriftstellern die Jesus nie gekannt haben.
Das Christentum ist eine Kopie des wesentlich älteren Mithras-Kultes, die Figur Jesus ist ein Plagiat. Jesus hat keinen einzigen Satz hinterlassen, während seine schreibenden Zeitgenossen ganze Bibliotheken damit füllten. Jesus ist eine literarische Figur wie Hamlet oder Odysseus. Das erste Evangelium wurde verfasst von Schriftstellern die Jesus nie gekannt haben.

Christel
Senior- Mitglied
Beiträge: 3210
Registriert: Montag 22. Mai 2006, 19:55
PLZ: 99734

Re: Darwins Evolutionstheorie versus Schöpfungslehre in den USA

Ungelesener Beitrag von Christel » Samstag 28. Oktober 2017, 20:35

Weshalb wächst die Bevölkerung immer schneller?
Der Anekdote zufolge soll der Brahmane Sissa ibn Dahir ein Spiel, das heute unter dem Namen Schach bekannt ist, für den indischen Herrscher Shihram erfunden haben, um ihm seine tyrannische Herrschaft, die das Volk in Elend und Not stürzte, zu verdeutlichen und ihn zu unterhalten. Ihm wurde dafür ein freier Wunsch gewährt. Sissa wünschte sich Folgendes: Auf das erste Feld eines Schachbretts wollte er ein Weizenkorn[13] (je nach Literatur auch ein Reiskorn)[14], auf das zweite Feld das Doppelte, also zwei Körner, auf das dritte wiederum die doppelte Menge, also vier und so weiter. Der König lachte und gewährte ihm den Wunsch. Auf dem letzten (64.) Feld würden so am Ende 9,22 · 1018 Körner, also mehr als 9 Trillionen Körner liegen. Das Anwachsen der Körnerzahl lässt sich als exponentielles Wachstum unter Nutzung einer Exponentialfunktion der Basis 2 auffassen. https://de.wikipedia.org/wiki/Exponentielles_Wachstum
Da nur 2,3 % der Inder Christen sind, also höchstens 2% der Inder sind katholisch, lässt sie das Bevölkerungswachstum in Indien kaum auf die Katholiken… zurückführen. https://www.indienaktuell.de/indien-inf ... in-indien/
Filinchen hat geschrieben:
Donnerstag 26. Oktober 2017, 22:04
Eine Familienplanung, eine Propagierung einer Ein-Kind-Familie wie bei uns in Europa
Es ist mir neu, dass in Europa die Ein-Kind-Familie propagiert wird. Hier verwechselst Du sicher Europa mit China.
Filinchen hat geschrieben:
Donnerstag 26. Oktober 2017, 22:04
kann sich in den Entwicklungsländern nicht durchsetzen.
Das hat meines Erachtens folgenden Hauptgrund:
Ein Deutscher denkt, wenn ich viel verdiene, habe ich später eine gute Rente, kann mir im Alter was leisten. Außerdem gibt es Pflegedienste, betreutes Wohnen, Heime und mehr. Kinder sind bei dieser Rechnung eher hinderlich, sie bedeuten nicht selten weniger Rente. Außerdem je höher die Bildung, je länger die Ausbildung, je mehr Verdienst, je später die Kinder - je kürzer die Zeit zum Kinder kriegen.

In Entwicklungsländern gibt's keine Rente. Daher wird dort ungefähr so gerechnet. Sechs Kinder sterben bevor sie erwachsen sind, drei Kinder werden erwachsen, also brauche ich wenigstens neun Kinder, damit ich versorgt werde, wenn ich nicht mehr arbeiten kann.
Hinzukommen Kinder als Arbeitskraft - Kinderarbeit.
„Ich glaube, dass auch unsere Fehler und Irrtümer nicht vergeblich sind, und dass es Gott nicht schwerer ist mit ihnen fertig zu werden, als mit unseren vermeintlichen Guttaten.“ Dietrich Bonhoeffer (Widerstand und Ergebung)

Filinchen
häufiger Besucher
Beiträge: 76
Registriert: Mittwoch 6. September 2017, 19:22
PLZ: 37115

Re: Darwins Evolutionstheorie versus Schöpfungslehre in den USA

Ungelesener Beitrag von Filinchen » Samstag 28. Oktober 2017, 23:24

Christel schrieb:
Da nur 2,3 % der Inder Christen sind, also höchstens 2% der Inder sind katholisch, lässt sie das Bevölkerungswachstum in Indien kaum auf die Katholiken… zurückführen
Richtig. Da sind die Katholiken ja fein raus. Die sowieso völlig unsinnige Empfehlung des Papstes sich nicht wie die Karnickel zu vermehren gilt für diese Nichtkatholiken nicht. Man muss eben nur diese Empfehlung des katholischen Papstes auch den nichtkatholischen Indern noch mehr begreiflich machen. :D
Das Christentum ist eine Kopie des wesentlich älteren Mithras-Kultes, die Figur Jesus ist ein Plagiat. Jesus hat keinen einzigen Satz hinterlassen, während seine schreibenden Zeitgenossen ganze Bibliotheken damit füllten. Jesus ist eine literarische Figur wie Hamlet oder Odysseus. Das erste Evangelium wurde verfasst von Schriftstellern die Jesus nie gekannt haben.

Benutzeravatar
Ga-chen
Senior- Mitglied
Beiträge: 556
Registriert: Sonntag 2. April 2017, 21:13
PLZ: 76543
voller Name: Ga Chen
Wohnort: Da, wo es schön ist

Re: Darwins Evolutionstheorie versus Schöpfungslehre in den USA

Ungelesener Beitrag von Ga-chen » Dienstag 31. Oktober 2017, 19:12

Hahahahaha
Liebe Grüße von Ga-chen

„Jesus muss wohl Student gewesen sein: Er wohnte bei seiner Mutter, er hatte lange Haare, er war der Anführer einer Protestgruppe, er trank laufend Wein, und wenn er schon mal was tat, war's ein Wunder."
Willy Meurer (*1934), deutsch-kanadischer Kaufmann, Aphoristiker und Publizist, Toronto

Benutzeravatar
Ga-chen
Senior- Mitglied
Beiträge: 556
Registriert: Sonntag 2. April 2017, 21:13
PLZ: 76543
voller Name: Ga Chen
Wohnort: Da, wo es schön ist

Re: Darwins Evolutionstheorie versus Schöpfungslehre in den USA

Ungelesener Beitrag von Ga-chen » Dienstag 31. Oktober 2017, 19:27

Filinchen hat geschrieben:
Samstag 28. Oktober 2017, 16:53
Ga-chen schrieb:
Filinchen, sollte jemand, der mit Gott nix am Hut haben will, vom Willen Gottes reden?
Hallo, es war ja nicht eine Frage an mich als Atheisten sondern eine Frage an die Gottesgläubigen ob sie in ihrem sexuellen Alltagsleben nach dem Willen Gottes sich richten müssten, den ein Papst zu wissen glaubt. Oder ob sie es nicht tun.
Hier kommt die besondere Scheinheiligkeit der Katholiken zum Ausdruck. Nur die allerwenigsten noch gottesgläubigen katholischen Christen richten sich danach und sie machen sich damit, wenn sie es wirklich tun, psychisch krank.

Ga-chen schrieb:
Die Pharisäer und Schriftgelehrten zu Jesu Zeiten taten es nicht, die Katholiken zu Zeiten vin Glaubenskriegen und Hexenverbrennung taten es nicht, wie ist es heute? Woran, sagte Jesus, seien seine Jünger zu erkennen?
Was sagte dieser Jesus denn nun tatsächlich?

Nehme doch einfach mal die Wahrheit zur Kenntnis. Das Christentum ist eine Kopie des wesentlich älteren Mithras-Kultes, die Figur Jesus ist ein Plagiat. Jesus hat keinen einzigen Satz hinterlassen, während seine schreibenden Zeitgenossen ganze Bibliotheken damit füllten. Jesus ist eine literarische Figur wie Hamlet oder Odysseus. Das erste Evangelium entstand ein halbes Jahrhundert nach seinem Tod. Verfasst von Schriftstellern die Jesus nie gekannt haben.
Sorry, dass ich bei dir als langjährige, überzeugte Katholikin davon ausgegangen bin, dass du das zumindest schon mal gehört hast....daran sind meine Jünger zu erkennen, dass ihr Liebe unter euch habt... 😉

Nö, das sehe ich ganz anders....Jesu Worte sind mündlich überliefert worden, bis Menschen, vom Hl. Geist angestubst, es aufgeschrieben haben 😊

Und auch heute noch werden diese Worte zum Rhema, denn Gott verändert und erschafft durch sein Wort.
Noch heute rühren diese Worte Menschen an, treffen sie mitten ins Herz, schenken Trost, richten auf, ermutigen und dienen als Wegweisung.

Gott spricht auch heute noch zu den Seinen durch den Hl. Geist,der in ihnen wie in einem Tempel wohnt. Kinder Gottes wissen, dass Jesus lebt, weil sie in einer lebendigen Beziehung und gegenseitiger Kommunikation leben. Wie denn sollen sie für wahr halten können, dass er nur eine Legende sei, ihn gar nicht gäbe?
Nur, weil es Leute gibt, die mit ihm nix am Hut haben wollen und deshalb nach Beweisen suchen, dass er gar nicht existiert, um beruhigt ihren eigenen Weg gehen zu können?
Versteh mich nicht falsch, das ist ok, jeder darf seinen ureigenen Weg wählen, aber den jeweils anderen kann es nicht überzeugen, wie denn auch?

Ich las mal einen interessanten psychologischen Satz, eine ich vergessen habe, von wem er stammt: Der Mensch sieht nur, was er denkt!

In diesem Sinne....wer Christus denkt, sieht ihn, wer ihn nicht denkt kann ihn nicht sehen...und will es vl. auch nicht, das ist ok....und sicher auch den persönlichen Erfahrungen des Einzelnen geschuldet.....
Liebe Grüße von Ga-chen

„Jesus muss wohl Student gewesen sein: Er wohnte bei seiner Mutter, er hatte lange Haare, er war der Anführer einer Protestgruppe, er trank laufend Wein, und wenn er schon mal was tat, war's ein Wunder."
Willy Meurer (*1934), deutsch-kanadischer Kaufmann, Aphoristiker und Publizist, Toronto

Benutzeravatar
Ga-chen
Senior- Mitglied
Beiträge: 556
Registriert: Sonntag 2. April 2017, 21:13
PLZ: 76543
voller Name: Ga Chen
Wohnort: Da, wo es schön ist

Re: Darwins Evolutionstheorie versus Schöpfungslehre in den USA

Ungelesener Beitrag von Ga-chen » Dienstag 31. Oktober 2017, 19:30

Ähem....sexuelles Alltagsleben? Bei den Zeugen ziemlich sanktioniert, bei Katholen auch noch? Dachte, das wäre gestern gewesen. Ich buche das aufs Konto Religion....

In der Bibel steht, dass wir Lust aneinander haben sollen, sofern es sich um eine rechtliche Beziehung handelt. Hat mich übrigens total aus den Socken gehauen, als ich das las.... 😃

Wer Sexualität kontrollieren kann, kann den ganzen Menschen kontrollieren. Das hat für mich eher mit Machtstrukturen zu tun als mit biblischem Glauben....
Liebe Grüße von Ga-chen

„Jesus muss wohl Student gewesen sein: Er wohnte bei seiner Mutter, er hatte lange Haare, er war der Anführer einer Protestgruppe, er trank laufend Wein, und wenn er schon mal was tat, war's ein Wunder."
Willy Meurer (*1934), deutsch-kanadischer Kaufmann, Aphoristiker und Publizist, Toronto

Christel
Senior- Mitglied
Beiträge: 3210
Registriert: Montag 22. Mai 2006, 19:55
PLZ: 99734

Re: Darwins Evolutionstheorie versus Schöpfungslehre in den USA

Ungelesener Beitrag von Christel » Mittwoch 1. November 2017, 21:35

Ga-chen hat geschrieben:
Dienstag 31. Oktober 2017, 19:30
Ähem....sexuelles Alltagsleben? Bei den Zeugen ziemlich sanktioniert, bei Katholen auch noch? Dachte, das wäre gestern gewesen.
Ich selbst habe es nicht erlebt. Und wenn dann eher vorgestern, dann hat das nicht nur mit Religion zu tun, sondern mit dem entsprechenden Zeitgeist. - Ich weiß natürlich nicht, was in den Eichsfeld Dörfern so Mode ist. :mrgreen:

Ich kann mich erinnern, damals 2005 zum Weltjugendtag in Köln haben die Atheisten pressewirksam zur Aufklärung der katholischen Jugend Kondome verteilt.
1. Braucht die katholische Jugend keine sexuelle Aufklärung.
2. Sie braucht keine Kondomgeschenke, denn wenn sie welche brauchen, besorgen sie sich diese selber.
3. Diese Jugend ist weniger sexistisch als anscheinend Atheisten glauben. Sie sind deshalb nicht zum Weltjugendtag gefahren. (Mein Sohn war dabei.) Sie wohnen auch gemeinsam (w/m) in Wohngemeinschaften, ohne das was passiert.

Ein Atheist kann das nicht unbedingt wissen. Man sollte ihnen solche Vorurteile nachsehen. - Einem ehemaligen Katholiken und noch dazu einem, der in einem katholischen Umfeld lebt, müsste das jedoch eigentlich klar sein. Man muss ja nicht unbedingt mit der Ideologie alle Vorurteile und Scheuklappen übernehmen, oder?
„Ich glaube, dass auch unsere Fehler und Irrtümer nicht vergeblich sind, und dass es Gott nicht schwerer ist mit ihnen fertig zu werden, als mit unseren vermeintlichen Guttaten.“ Dietrich Bonhoeffer (Widerstand und Ergebung)

Benutzeravatar
Ga-chen
Senior- Mitglied
Beiträge: 556
Registriert: Sonntag 2. April 2017, 21:13
PLZ: 76543
voller Name: Ga Chen
Wohnort: Da, wo es schön ist

Re: Darwins Evolutionstheorie versus Schöpfungslehre in den USA

Ungelesener Beitrag von Ga-chen » Donnerstag 2. November 2017, 10:35

Ja, das ist wahr!

Ich erlebe auch, dass die Jugendlichen zurück rudern und ihnen auch Treue wichtig ist....die 68 Revolte ist nicht dauerhaft ubergeschwappt 😊
Liebe Grüße von Ga-chen

„Jesus muss wohl Student gewesen sein: Er wohnte bei seiner Mutter, er hatte lange Haare, er war der Anführer einer Protestgruppe, er trank laufend Wein, und wenn er schon mal was tat, war's ein Wunder."
Willy Meurer (*1934), deutsch-kanadischer Kaufmann, Aphoristiker und Publizist, Toronto

Filinchen
häufiger Besucher
Beiträge: 76
Registriert: Mittwoch 6. September 2017, 19:22
PLZ: 37115

Re: Darwins Evolutionstheorie versus Schöpfungslehre in den USA

Ungelesener Beitrag von Filinchen » Donnerstag 2. November 2017, 12:42

Ga-chen schrieb:
In diesem Sinne....wer Christus denkt, sieht ihn, wer ihn nicht denkt kann ihn nicht sehen...und will es vl. auch nicht, das ist ok....und sicher auch den persönlichen Erfahrungen des Einzelnen geschuldet.....
Hallo Ga-chen,
wenn ich deine Beiträge in diesem Forum lese, denke ich, dass du besser in das Zentrum des „Neuen Seins“ passt. Hier eine Aussage von deren HP:
Die wirkliche Wahrheit ist der einzige Schlüssel für Erkenntnisse, die unser Leben tatsächlich verändern können und wirkliche Liebe ist der einzige Schlüssel, diese Veränderungen allen Widerständen zum Trotz in unser Leben zu bringen. . . . Wenn Du dies willst, helfe ich Dir mit dem Lichtschwert von Erzengel Michael (der Wahrheit) und fest verankert in Christus (der Liebe) von Herzen gerne in ein neues, freies, lichtvolles Sein.
https://zentrum-des-neuen-seins.de/ueber-uns
Das Christentum ist eine Kopie des wesentlich älteren Mithras-Kultes, die Figur Jesus ist ein Plagiat. Jesus hat keinen einzigen Satz hinterlassen, während seine schreibenden Zeitgenossen ganze Bibliotheken damit füllten. Jesus ist eine literarische Figur wie Hamlet oder Odysseus. Das erste Evangelium wurde verfasst von Schriftstellern die Jesus nie gekannt haben.

Benutzeravatar
Ga-chen
Senior- Mitglied
Beiträge: 556
Registriert: Sonntag 2. April 2017, 21:13
PLZ: 76543
voller Name: Ga Chen
Wohnort: Da, wo es schön ist

Re: Darwins Evolutionstheorie versus Schöpfungslehre in den USA

Ungelesener Beitrag von Ga-chen » Donnerstag 2. November 2017, 13:59

Oh Hilfe....bloß nicht 😁
Liebe Grüße von Ga-chen

„Jesus muss wohl Student gewesen sein: Er wohnte bei seiner Mutter, er hatte lange Haare, er war der Anführer einer Protestgruppe, er trank laufend Wein, und wenn er schon mal was tat, war's ein Wunder."
Willy Meurer (*1934), deutsch-kanadischer Kaufmann, Aphoristiker und Publizist, Toronto

Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 60 Gäste