Islam bald größte Religionsgemeinschaft in Europa?

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Christel
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Re: Islam bald größte Religionsgemeinschaft in Europa?

Ungelesener Beitrag von Christel » Mittwoch 6. September 2017, 21:01

Eine andere Statistik:
"In Deutschland lebten am 31. Dezember 2015 zwischen 4,4 und 4,7 Millionen Muslime. Bei einer Einwohnerzahl von insgesamt 82,2 Millionen Personen in Deutschland ergibt sich, dass der Anteil der Muslime zwischen 5,4 Prozent und 5,7 Prozent liegt."
Anders ausgedrückt: In Deutschland gibt es etwa so viele Muslime wie Menschen in Brandenburg und Sachsen-Anhalt zusammen. Deutschstämmige Konvertiten wurden dabei nicht mitgezählt. Über sie liegen zu wenige Daten vor. Die Zahl der Muslime in Deutschland könnte also noch etwas höher sein. http://www.deutschlandfunk.de/zahl-der- ... _id=375505
Aus dem Artikel geht weiter hervor, dass Muslime unterschiedlich gezählt werden.
Mir ist die Unterscheidung zwischen "konfessionsgebundene Muslime" und „Kulturmuslimen“ rätselhaft.
Roth hat geschrieben:
Dienstag 5. September 2017, 19:32
Die größte weltanschauliche Gruppe in Deutschland, die Gruppe der Konfessionsfreien, wuchs 2016 um weitere 380.000 Personen und stellt nun 36,2 Prozent der Gesamtbevölkerung.
Ich finde es komisch, dass man diese ganz unterschiedlichen unorganisierten Menschen als Gruppe bezeichnet. Zu dieser Gruppe gehören z.B. auch Christen, die keine Angabe machten, da sie nicht zu einer der beiden Kirchen gehören. Was geben die Mitglieder der Freikirchen an, was die Zeugen Jehovas…?

Realistischer wäre es die Mitglieder evangelischen und katholischen Kirche in Deutschland zusammenzufassen und diese Christen mit 55 % als größte Gruppe zu bezeichnen. Diese haben tatsächlich viel gemeinsam und machen tatsächlich viel gemeinsam…
Sie sind organisiert und arbeiten auch auf dieser Basis zusammen. Man nennt das Ökumene.
„Ich glaube, dass auch unsere Fehler und Irrtümer nicht vergeblich sind, und dass es Gott nicht schwerer ist mit ihnen fertig zu werden, als mit unseren vermeintlichen Guttaten.“ Dietrich Bonhoeffer (Widerstand und Ergebung)

Gerdy
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Re: Islam bald größte Religionsgemeinschaft in Europa?

Ungelesener Beitrag von Gerdy » Montag 18. September 2017, 07:13

Für alle die vor lauter Gutsein auf einem Auge blind sind:

"Kurier" (17.6.17):

"Wir befinden uns mitten in der islamischen Inquisitions­zeit"

Der deutsch-libanesische Regisseur Imad Karim gilt als einer der umstrittensten Islam-Kritiker. Im Interview spricht er über das Versagen der arabischen Gesellschaft, über den politischen Islam, und warum er gegen Einwanderung ist.

KURIER: Es gibt im Internet ein Video, das den ehemaligen ägyptischen Präsidenten Nasser zeigt, der vor Parteikollegen eine Rede hält, in der er launig erzählt, dass der Chef der Muslimbrüder tatsächlich von ihm verlangt hätte, dass Frauen dazu verpflichtet werden ein Kopftuch zu tragen. Alle Beteiligten im Saal fanden das sehr lustig.

Karim: Ich kenne das Video, das war Ende der Fünfzigerjahre. Ein Kopftuchzwang war damals völlig illusorisch.

Heute gibt es kaum mehr ein islamisches Land, in dem Frauen kein Kopftuch mehr tragen, was hat sich in den vergangenen Jahrzehnten in der arabischen Welt verändert?

Man hat bis in die Achtzigerjahre in vielen arabischen Ländern geglaubt, dass man mit demokratischen und säkularen Mitteln die Gesellschaft verändern könnte. Aber diese Kräfte haben völlig versagt.

Also hat der Westen maßgeblich Mitschuld an der Situation im Nahen Osten.

Ja, aber die größte Schuld liegt an uns Araber selbst.

Wir haben nie gelernt, uns von den alten, verkrusteten, religiösen Vorstellungen zu befreien. Die Fähigkeit der Selbstreflektion ist eine Mangelerscheinung in unseren Gesellschaften. Und natürlich macht jede Einmischung des Westens es nur noch schlimmer. Der Westen soll sich einfach aus dieser Region raushalten und sagen: 'Ihr müsst mit euren Problemen selbst klarkommen'. Länder wie Thailand, die Philippinen oder Burma haben ihre Krisen auch selbst gelöst. Fakt ist, kein Einsatz des Westens, sei es im Irak oder in Afghanistan, hat diesen Ländern den Frieden gebracht. Ganz im Gegenteil.

[...]

Wenn man Ihnen so zuhört, könnte das auch auf einer Parteitagsrede der FPÖ oder AFD gesagt werden, sie sprechen wie die Rechtspopulisten. Zusammenfassend: Sie lehnen diese Einwanderungswelle komplett ab.

Was heute „rechts“ oder „populistisch“ ist, entscheidet nicht mehr der Duden, sondern eine Machtelite, die auch die Sprache vereinnahmt hat. Und ja, ich bin für eine strikt kontrollierte Einwanderung nach dem australischen bzw. kanadischen Modell. Hält dieses Migrationschaos an, werden wir verlieren.

Aber Sie übertreiben und polemisieren doch maßlos. In Österreich ist zum Beispiel die Kriminalitätsrate trotz der Flüchtlingswelle nicht wirklich signifikant gestiegen.

Das stimmt einfach nicht, es gibt mehr Übergriffe auf Frauen, es gibt mehr Gewalt, ich kenne die Berichte des BKA. Menschen sind doch immer das Produkt der Gesellschaft, aus der sie stammen. Und Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass Menschen aus Syrien und dem Irak, die seit Jahren nur mehr Chaos und Gewalt kennen und die es nur mit menschenverachtenden Fanatikern zu tun haben, nicht einen anderen Zugang zu Gewalt haben?

Was würden Sie also mit den Flüchtlingen tun? Alle wieder zurückschicken?

Ich bin für die Remigration, ich bin dafür, dass die Menschen wieder in ihre Heimatländer zurückgebracht werden.

Aber das ist doch illusorisch.

Aber wir müssen damit anfangen, wir müssen sofort die Grenzen schließen, heute wollen 70 Millionen Menschen nach Europa. Wenn Sie den Nachrückern die gleichen Rechte verweigern, die Sie den bereits hier aufgenommenen 2,5 Millionen zugestanden haben, handeln Sie ungerecht. Oder wollen Sie die alle aufnehmen? Oder möchten sie am besten diese Menschen aus ihren Heimatländern abholen, damit Sie täglich Tragödien im Mittelmeer verhindern? Und wenn ja, wie viele sollen ins westliche Paradies befördert werden? Es gibt natürlich viele Gründe, warum Menschen ihre Heimat verlassen. Was uns als Araber betrifft, sage ich, dass wir trotz der im Laufe der letzten 70 Jahre hineingeflossenen Billionen von Petrodollars versagt haben, eine moderne Gesellschaft aufzubauen. Verantwortlich hierfür sind nur wir allein!

Aber gestehen Sie den Menschen nicht zu, dass sie für sich und ihre Familien alles unternehmen, um sich ihre Lebenssituation zu verbessern?

Ich wäre ein Narr und ein Selbstleugner, wenn ich den Menschen nicht das Recht zuordnen würde, dass sie sich ihr Leben verbessern. Völkerwanderung ist ein integraler Bestandteil unserer Zivilisationen, aber sie zu begrenzen oder/und zu steuern ist ebenfalls ein integraler Bestandteil unserer Zivilisationen. Und wer das ignoriert, riskiert dass Hochkulturen womöglich untergehen könnten. Diese Gefahr der Selbstabschaffung sehe ich heute im Westen. Ich habe das Gefühl, die Deutschen möchten ihre Großeltern noch einmal ausgraben, um sie kollektiv für die Verbrechen im Zweiten Weltkrieg verurteilen zu können. Diese Selbstgeißelungshaltung nützt weder der Mehrheitsgesellschaft, noch den Neuankömmlingen.

Wir reden von überwiegend muslimischen Migranten, gehört der Islam zu Europa?

Nein, der Islam gehört nicht zu Europa. Aber Muslime, die sich zu unserer Verfassung bekennen, gehören zu Europa. Aber all jene, die von einem europäischen Islam sprechen, liegen falsch. Auch Bassam Tibi, der das vor Jahren forderte, hat das mittlerweile revidiert. Er sagt, er hätte sich geirrt, da sich nicht der liberale, sondern der gewaltverherrlichende Islam in Europa durchgesetzt hat. Und Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass wir im heutigen medialen Zeitalter die Muslime in Europa als singulär betrachten können, das ist naiv. Jeder weiß, dass Menschen, die auswandern, in der Fremde viel mehr an Traditionen festhalten als zuhause.

Das heißt, die Menschen werden gerade hier im freien Westen religiöser?

Ich gebe Ihnen ein Beispiel, ich kenne ja viele Araber hier in Deutschland. In den Achtzigerjahren waren die westlich gekleidet, sie hatten Kontakt zu ihren Nachbarn, die Kinder spielten gemeinsam, am Wochenende wurde gemeinsam gegrillt. Heute gehen sie in die Moschee, ihre Frauen tragen Kopftücher.

Was ist da passiert, hat man diese Leute alleingelassen, das klingt nach Versagen der Integration.

Die Probleme sind in der R e l i g i o n angesiedelt. So wie wir Muslime sozialisiert wurden, sind wir alle tickende Zeitbomben. Meine Eltern im Libanon waren nicht gläubig, aber wenn wir andere Familienangehörige zu Festen besuchten, wurde dort gebetet. Und wissen Sie, was wir gebetet haben? Gott verfluche die Juden, Gott verfluche die Christen. Das steckt in unseren Köpfen von Kindesbeinen, ich kenne hier Araber in Deutschland, die dieselben Gebete in ihren Häusern beten und nicht nur in ihren Häusern.

Aber das westliche Lebensmodell bietet doch Freiheiten, die in den Herkunftsländern nicht einmal ansatzweise vorhanden ist.

Das westliche Lebensmodell ist heute viel labiler als vor 20 oder 30 Jahren. Das Gendermainstreaming und andere ideologisch forcierten Vielfaltmodelle überfordern viele Menschen. Die heutige Liberalität unserer Gesellschaft erschwert den Muslimen, aber auch allen anderen religiös behafteten Menschen die aktive Integration. Die Neuankömmlinge sind quasi kulturell geschockt, wenn das Kind daheim erzählt, dass heute in der Schule gelernt wurde, wie man ein Kondom überzieht. Das versteht nicht einmal ein gläubiger Christ.

Also eine Rückkehr zur Religiosität durch Überforderung?

Absolut, sie scheitern an der liberalen Gesellschaft, sie haben nie gelernt für sich selbst zu bestimmen, und wenn, dann müssen sie den Koran als Grundlage verwenden. Diese Menschen brauchen Halt und den finden sie im K o r a n. Wir unterstützen sie dabei und bemerken nicht, dass wir eine auf Isolation gerichtete Minderheit fördern, die, wenn nicht morgen, dann übermorgen die Mehrheit bilden könnte. Und dann, was ist mit uns liberal denkenden Menschen? Haben wir bis dahin eine Existenzberechtigung?

Aber es gibt doch genug muslimische Mitbürger, die das Gegenteil beweisen.

Die Menschen, die derzeit nach Europa kommen, tragen ein kulturelles Erbe mit sich, das mit dem westlichen Lebensstil nicht kompatibel ist. Es gibt in Deutschland auch andere Kulturen, wie die der Asiaten. Hier sieht es völlig anders aus. Sie sind bereit, sich hier zu integrieren, es gibt keine Probleme. Wenn Leute aus einer muslimischen Familienstruktur ausbrechen wollen, werden sie verstoßen. Und wenn in ihrem muslimisch dominierten Stadtteil ihre Nachbarn wieder strenge Muslime werden, dann haben sie keine anderen Alternativen als auch in die Moschee zu gehen und ihrer Frau zu sagen, dass sie jetzt ein Kopftuch tragen muss....

Mehr: https://kurier.at/politik/deutsch-liban ... 70.091.734
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Wenn der Islam mit allen genannten und bekannten Begleiterscheinungen bei uns immer mehr zur Qual werden, dann dürfen wir uns bei denen bedanken, die n u r einäugig das wahrnehmen können:

"...Nicht alle Muslime, die gekommen sind, sind Fanatiker und Islamisten.
Ich habe täglich Kontakt mit ihnen, ..., ganz in der Nähe gibt es ein Flüchtlingsheim, auch bei mir auf Arbeit habe ich täglich mit ihnen zu tun.
Ein Bekannter von mir, ehemals Muslim ist mit der Familie in die evangelische Kirche eingetreten. Er kommt aus dem Iran. Vom Isalm hält er gar nichts...
Ein anderer, er kommt aus Syrien, hat sich sehr gut und schnell integriert, macht mit bei der Jugendkirche."

"...Eine andere ernstzunehmende Gefahr ist der Rechtsextremismus. Die Flüchtlingswelle ausnutzend sind die Nazis wieder salonfähig geworden. Bitte auch hiervor nicht die Augen verschließen!
Hitler kam nicht an der Macht, weil die Deutschen alle Nazis waren, sondern weil es zugelassen wurde, dass sie die Macht übernehmen.*) (Sie waren salongfähig.)"

*) Die Parallele zum Islam gilt nicht? Auch bei uns wird nicht nur zugelassen, es wird mit "Willkommen!" auch noch mit Steuergeld gefördert!
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Re: Islam bald größte Religionsgemeinschaft in Europa?

Ungelesener Beitrag von Gerdy » Montag 18. September 2017, 15:22


Roth
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Re: Islam bald größte Religionsgemeinschaft in Europa?

Ungelesener Beitrag von Roth » Donnerstag 21. September 2017, 11:00

Dieses Video mit dem Professor muss man sich bis Ende ansehen. Der Mann hat vollkommen recht, es ist die bittere Wahrheit und es gibt hier nur eine Alternative:
Ich wähle am nächsten Sonntag zur Bundestagswahl die einzige Alternative welche es hierzu gibt, nämlich die "Alternative für Deutschland - AfD". Sie ist zur Zeit die einzige Kraft, welche dagegen halten kann und es dann in Regierungsverantwortung auch tun wird. Also: Blau wählen!

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Re: Islam bald größte Religionsgemeinschaft in Europa?

Ungelesener Beitrag von Gerdy » Donnerstag 21. September 2017, 11:53

"Kurier" von heute:

Entdeckt euch!
Ab 1. Oktober gilt in Österreich Verhüllungsverbot, Vollverschleierung ist dann nicht mehr erlaubt.

Martina Salomon 21.09.2017, 06:00

...Aber wenn wir eine liberale Gesellschaft bleiben wollen, müssen wir uns gegen die schleichende Ausbreitung aggressiver, patriarchaler Strukturen wehren. Sie hat längst begonnen – bis hin zum brutalen Abschlachten einer 14-jährigen Afghanin durch ihren (amtsbekannten) Bruder.

Mathias Döpfner, der Springer-Vorstandsvorsitzende, hat es diese Woche beim Zeitungskongress in Stuttgart gut auf den Punkt gebracht. Man müsse aufpassen, sagte er, dass wir uns nicht bald in einer Welt wiederfinden, wie sie Michel Houellebecq in seinem Buch "Unterwerfung" beschreibt. Das beginne schleichend, Frauen tragen zum Beispiel keine Miniröcke mehr. Die ersten Vorboten sehe man bereits. Stimmt leider.

Daher müssen auch wir in Österreich aufhören, darüber hinwegzusehen – aus Gleichgültigkeit, Angst oder falscher Toleranz. Denn in so einem Klima gewinnen letztlich die Intoleranten. Aber was tun mit reichen arabischen Touristinnen, die vollverschleiert die Luxusboutiquen stürmen? Sie sollen die Freiheiten bekommen, die sich auch die arabische Oberschicht nimmt: Außerhalb ihrer diktatorischen Länder zeigen sie sich sogar im Bikini auf Motorjachten. Eigentlich ist undenkbar, dass die Verschleierung von Kopf bis Fuß (nur der Augenschlitz bleibt frei) auf reiner Freiwilligkeit beruht. Österreich signalisiert den darunter Verborgenen: Hier dürft ihr euch zeigen, weil die Männer ihre sexuellen Triebe normalerweise im Griff haben und es aushalten, von einer Frau mehr als nur die Augen zu sehen. Hier sind Frauen nicht Menschen zweiter Klasse und dürfen über ihr Leben und ihren Körper selbst bestimmen.

(kurier) Erstellt am 21.09.2017, 06:00

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Re: Islam bald größte Religionsgemeinschaft in Europa?

Ungelesener Beitrag von Christel » Donnerstag 21. September 2017, 18:02

Der Islam als Religion gehört hierher unter „Kirchen und Religionen“.
Doch in seiner politischen Dimension gehört der Islam in die Rubrik „Politik und Gesellschaft“. Wahlwerbung … gehört sowieso dorthin, wobei ich bezweifle, ob das Forum überhaupt der richtige Ort dafür ist (Spam). (Es gibt zahlreiche Alternativen zum IST-Stand in Deutschland, die ich nicht möchte. Daher gehe ich immer zur Wahl. – Ich habe schon gewählt.)
Hinweis:
Es gibt in diesem Forum eine Rubrik „Politik und Gesellschaft“!


Speziell für Gerd habe ich eine Buchempfehlung aus Österreich:

"Entängstigt euch"
Bild
Die vielen schutzsuchenden Menschen, Kinder, Frauen, Alte, Männer aus Afghanistan, Syrien, dem Irak, aus Afrika lösen unterschiedliche Gefühle in unseren europäischen Bevölkerungen aus: Ärger, Sorge und Zuversicht. Wie kommt es aber dazu? Welche Rolle spielen Ängste? Leben wir in einer Angstgesellschaft? Wer Angst hat, neigt zum Ärger und damit zur Abwehr. Wer Zuversicht fühlt, tendiert zum Einsatz. Wie aber könnte es geschehen, dass die Angst kleiner und die Fähigkeit zur Solidarität größer wird? Darum geht es in diesem Essay zu einer der brennenden Fragen Europas.
Zugrunde liegt eine Online-Umfrage, an der sich nahezu 3000 Personen beteiligt haben.
http://www.zulehner.org/site/shop/neuer ... m/113.html
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Re: Islam bald größte Religionsgemeinschaft in Europa?

Ungelesener Beitrag von Gerdy » Freitag 22. September 2017, 06:18

Liebe Christel,

die Überschrift dieses Threads zeigt an, welches THEMA der Eröffner hier einbringen wollte.

Auf die Terrorszene bezogen, die nicht von Buddhisten, nicht von Hinduisten, nicht von Zeugen Jehovas, nicht von ... (selber einsetzen) seit 1972 bei der Olympiade in München ausgelöst wurde und eine internationale Terrorwelle auslöste - ist dir kein Wort wert.

Soll niemand Angst haben, wenn Leute als Verehrung für ihren GOTT mit LKWs zikzak durch die Hauptstraßen fahren um ja viele Ungläubige zu überfahren? Du tust so, wie wenn du in einer anderen Welt lebst, nicht wahrnimmst wie als Abwehr gegen die religiösen Narren Mauern und Pollers errichtet werden.

Weil nicht JEDER Moslem ein Sebstmordkandidat ist, deswegen sind a l l e gut? Was sagt dir der hier zitierte Moslem und sein religiöses Betgedicht über Juden und Christen? Alles Wurst, habt ihr Leser hier nur keine Angst und fest die Augen zu...

Achja, du wirst es Nächstenliebe nennen, wenn wir bei solchen Ereignissen dies ignorieren sollten, angstlos bleiben und nur recht lieb zueinander sind. Auch zu denen die uns gottesdienstlich ermorden wollen?

Ich frage mich nur, ob die blinden Islamgönner wirklich l i e b sind?

Christel
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Re: Islam bald größte Religionsgemeinschaft in Europa?

Ungelesener Beitrag von Christel » Freitag 22. September 2017, 11:36

Gerdy hat geschrieben:
Freitag 22. September 2017, 06:18
Liebe Christel,

die Überschrift dieses Threads zeigt an, welches THEMA der Eröffner hier einbringen wollte.
Ich stimme Dir grundsätzlich zu, dass der Eröffner eines Themas die inhaltliche Ausrichtung bestimmt. Gleichzeitig versuche ich dieses Forum ein wenig zu moderieren, daher der Hinweis, wenn es allein um die politische Seite geht, dann gibt es das Thema „Politik und Gesellschaft“

Mit dem Eröffner des Themas teilst Du die Isalmphobie. Allerdings weitet Athesius dies auf alle Religionen aus. Weshalb sollte er unterscheiden?
Gerdy hat geschrieben:
Freitag 22. September 2017, 06:18
Auf die Terrorszene bezogen, die nicht von Buddhisten, nicht von Hinduisten, nicht von Zeugen Jehovas, nicht von ...
Hörst Du keine Nachrichten?
270.000 Muslime auf der Flucht
Die Situation in Myanmar ist offenbar schlimmer als bisher angenommen: Laut UN-Angaben haben rund 270.000 Muslime das Land in den vergangenen zwei Wochen verlassen. Die Flüchtlingsunterkünfte in Bangladesch "platzen aus allen Nähten", sagte eine UN-Sprecherin.
Die Zahl der Menschen, die Myanmar wegen der anhaltenden Gewalt gegen die muslimische Rohingya-Minderheit verlassen, ist offenbar höher als bisher angenommen. Rund 270.000 Menschen hätten das Land in den vergangenen zwei Wochen verlassen, teilte eine Sprecherin des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen (UNHCR) in Genf mit. Die große Mehrheit seien Frauen und Kinder, darunter auch Mütter mit Neugeborenen. Die Flüchtlingsunterkünfte im Nachbarland Bangladesch "platzen aus allen Nähten".
http://www.tagesschau.de/ausland/myanma ... t-101.html
Wieso gehen Buddhisten so brutal gegen Muslime vor?
Mehr als 400.000 muslimische Rohingya sind aus Myanmar geflüchtet. Vertrieben vom Militär. Warum eskaliert der Konflikt mit der Minderheit immer wieder und welche Rolle spielt der "Hitler Burmas"? Vier Fragen und Antworten.
http://www.stern.de/politik/auslandmyan ... 27154.html
Noch mal die Frage, wieso sollte Athesius unterscheiden?
Denk an die Kreuzzüge…
Geschichtlich entstand der Isalm durch der Übernahme von jüdischen und christlichen Aspekten, die in eine eigenständige Religion überführt wurden.

Im Übrigen polarisierst Du, indem Du Dich als Aufklärer darstellst und andere als blind, nicht wahrnehmend…
Der Unterhaltungswert einer solchen Satire ist begrenzt und geht völlig an der Realität vorbei!
Wenn es um Wahrheitsfindung geht, führt das nicht weiter.
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Re: Islam bald größte Religionsgemeinschaft in Europa?

Ungelesener Beitrag von Gerdy » Freitag 22. September 2017, 12:00

Christel hat geschrieben:
Freitag 22. September 2017, 11:36

Im Übrigen polarisierst Du, indem Du Dich als Aufklärer darstellst und andere als blind, nicht wahrnehmend…
Der Unterhaltungswert einer solchen Satire ist begrenzt und geht völlig an der Realität vorbei!
Wenn es um Wahrheitsfindung geht, führt das nicht weiter.
Es ist also meine Satire dass in den Letzten Monaten n u r Islamisten in Europa als Mörder für die Sache Allahs in Erscheinung traten? Ich glaube du nimmst UNSERE Situation nicht wahr!

Deine Ansicht hier mögen nun andere Leser beurteilen.

Nichtsatirische Grüße!

Christel
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Re: Islam bald größte Religionsgemeinschaft in Europa?

Ungelesener Beitrag von Christel » Sonntag 24. September 2017, 18:23

Gerdy hat geschrieben:
Freitag 22. September 2017, 12:00
Es ist also meine Satire
Ja klar, Du polarisierst, Du überzeichnest, Du übertreibst… !

Es geht um Deine Selbstdarstellung als „Aufklärer“ und Dein Bestreben mich in die Ecke des „blinden Huhns“ zu drängen.
Diese Polarisierung hast Du nun mit unzutreffenden, aus der Luft gegriffenen Schlussfolgerungen fortgesetzt.
Gerdy hat geschrieben:
Freitag 22. September 2017, 12:00
Nichtsatirische Grüße!
Es war eine wohlwollende Interpretation, dies als Satire zu bezeichnen.
Gerdy hat geschrieben:
Freitag 22. September 2017, 12:00
dass in den Letzten Monaten n u r Islamisten in Europa als Mörder für die Sache Allahs in Erscheinung traten
Meinst Du das beeindruckt Athesius und führt dazu, dass er zwischen den Religionen unterscheidet, möglicherweise sogar das Christentum wohlwollend betrachtet?
„Ich glaube, dass auch unsere Fehler und Irrtümer nicht vergeblich sind, und dass es Gott nicht schwerer ist mit ihnen fertig zu werden, als mit unseren vermeintlichen Guttaten.“ Dietrich Bonhoeffer (Widerstand und Ergebung)

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Re: Islam bald größte Religionsgemeinschaft in Europa?

Ungelesener Beitrag von Gerdy » Sonntag 24. September 2017, 19:23

Christel hat geschrieben:
Sonntag 24. September 2017, 18:23

Meinst Du das beeindruckt Athesius und führt dazu, dass er zwischen den Religionen unterscheidet, möglicherweise sogar das Christentum wohlwollend betrachtet?
Allein dieser Satz zeigt: du kannst die Themen nicht unterscheiden! Hier geht es doch nicht um eine christliche Kirche, es ging um eine RELIGION die mit ALLEN Mitteln versucht in Europa Fuß zu fassen - mit allen Mitteln Christel! Ist dir entgangen was diese Religion mit Mord und Totschlag seit 1972 kund tut, und nicht wie bei Christen mit Worten der Bekehrung, sondern nur mit Gewalt! So versuchten es auch die Anhänger deiner Kirche als Kreuzritter, hat ihnen Christus das geboten?

Heute früh über Skype mit Ex-Zeugin, sie googelte zum Thema Islamisten:

[09:49:51] E: Wahnsinn, sah eben verschiedene Reportagen, wo männliche Moslime vor Reportern direkt sagen, dass Deutschland bald die Scharia haben wird, u jeder der das nicht will getötet werden muss, weil auch Deutschland Allah gehört u wer das nicht will sterben muss,
[09:50:17] E: alle Moslime wahrscheinlich hier aufgewachsen, sprechen Deutsch wie ein Deutscher
[09:51:10] Gerd: das wird alllles ignoriert, auch von künftiger Kanzlerin
[09:51:12] E: einer wurde gefragt, wann das sein wird
[09:51:30] E: und er meinte : der Tag wird kommen u du wirst schon sehen
[09:52:05] Gerd: wie ich schon schrieb wenn die Stunde x ist, vielleicht wird Erdogan Startschuss geben
[09:52:12] E: solche Leute sind hochkarätige Gefährder u die laufen frei rum
[09:52:30] Gerd: blinde Leute
[09:52:53] Gerd: 2 Thess 2 [gemeint sind die Verse ab 3] gibt Hoffnung dass vorher die Entrückung sei
[09:53:04] E: ja, Erdogan wird mitspielen, wir brauchen nur noch mehr Schläfer
[09:54:45] E: schlimm : wenn ich sage, dass der Islam gefährlich ist, bin ich automatisch rechts ..... [Reportage]
tötet die Ungläubigen egal wo er sie findet, zitiert Reporter u im perfekten Deutsch druckst Moslim rum u gibt dann zu, dass er nur dem Propheten folgen kann
die Juden zuerst u dann auch die Christen
wir dürfen Kopfsteuer bezahlen, sollen uns an die Scharia halten oder wir werden sterben
das will Allah so
die ganzen Reportagen Michael Stürzenberger
gut gemacht, Todesankündigungen öffentlich ausgesprochen u null Polizei greift ein u nimmt die mit
in München wird großes 10 000 qm Islamisches Zentrum gebaut werden, finanziert aus Islam- Geldern
die Baupläne liegen schon vor, Reporter zeigt Baupläne, am Stachusplatz
---------------------------------------------------
DAS passt hier genau zum Thema, das hier schon vor längerer Zeit eröffnet wurde, aber nicht von mir... Nebenbemerkung aus Ösien: Die 13 % der AfD, ist reiner Zufall?
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Re: Islam bald größte Religionsgemeinschaft in Europa?

Ungelesener Beitrag von Christel » Montag 25. September 2017, 20:30

Gerdy hat geschrieben:
Sonntag 24. September 2017, 19:23
Christel hat geschrieben:
Sonntag 24. September 2017, 18:23

Meinst Du das beeindruckt Athesius und führt dazu, dass er zwischen den Religionen unterscheidet, möglicherweise sogar das Christentum wohlwollend betrachtet?
Allein dieser Satz zeigt: du kannst die Themen nicht unterscheiden!
Sagte ich doch schon:
Christel hat geschrieben:
Sonntag 24. September 2017, 18:23
Ja klar, Du polarisierst, Du überzeichnest, Du übertreibst… !

Es geht um Deine Selbstdarstellung als „Aufklärer“ und Dein Bestreben mich in die Ecke des „blinden Huhns“ zu drängen.
Ich habe nichts verwechselt. Sondern, ich hatte Dir eine konkrete Frage gestellt:
Christel hat geschrieben:
Freitag 22. September 2017, 11:36
Mit dem Eröffner des Themas teilst Du die Isalmphobie. Allerdings weitet Athesius dies auf alle Religionen aus. Weshalb sollte er unterscheiden?
Willst Du mir nicht antworten?

PS: Ich habe noch eine Literaturempfehlung:
Die Angstmacher
1968 und die Neuen Rechten

Wagner, Thomas
Aufbau Verlag
9783351036867
Wer sind die Neuen Rechten? Eine hochbrisante Innenansicht

Mit dem Aufkommen der AfD droht die Neue Rechte breite bürgerliche Schichten zu erfassen. Wer sind ihre Ideengeber, und worin haben sie ihre Wurzeln? Thomas Wagner stellt erstmalig heraus, wie wichtig »1968« für das rechte Lager war, weil es einen Bruch in der Geschichte des radikalrechten politischen Spektrums markiert, der bis heute nachwirkt. Das zeigen unter anderem die Gespräche, die Wagner mit den Protagonisten und Beobachtern der Szene geführt hat, darunter Götz Kubitschek, Ellen Kositza, Martin Sellner, der inzwischen verstorbene Henning Eichberg, Alain de Benoist, Falk Richter und Frank Böckelmann. Wagners Buch liefert eine spannende Übersicht über die Kräfte und Strömungen der Neuen Rechten und ihre Ursprünge.

„Nur wer begreift, wie die Akteure wirklich denken, ist in der Lage, angemessen auf ihre Provokationen zu reagieren. Fest steht: »1968« ist nicht nur die Geburtsstunde einer neuen Linken jenseits der Sozialdemokratie, sondern auch die einer Neuen Rechten. Dieses Buch erzählt, wie es dazu gekommen ist.“ (aus der Einleitung)

Biografische Angabe
Thomas Wagner, geboren 1967 in Rheinberg, studierte in Aachen Soziologie, lehrte und forschte in Dresden und promovierte in Münster. Er arbeitete als freier Autor u. a. für Die Zeit, Süddeutsche Zeitung, Neue Zürcher Zeitung, junge Welt, Woz, Falter und Der Freitag. Publikationen u. a.: Die Mitmachfalle (2013), Robokratie (2015).
https://www.buchhandel.de/buch/Die-Angs ... 3351036867
„Ich glaube, dass auch unsere Fehler und Irrtümer nicht vergeblich sind, und dass es Gott nicht schwerer ist mit ihnen fertig zu werden, als mit unseren vermeintlichen Guttaten.“ Dietrich Bonhoeffer (Widerstand und Ergebung)

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Re: Islam bald größte Religionsgemeinschaft in Europa?

Ungelesener Beitrag von Gerdy » Dienstag 26. September 2017, 06:21

Wieviele Menschen müssen denn n o c h durch Islamfanatiker umgebracht werden, bis Leute wie Christel es endlich wahrnehmen, welch mörderisches Potential von Leuten aus der falschen RELIGION ausgeht? Das wird nach wie vor ignoriert, daher noch mal die Lektion von einem Moslem vorgetragen:
Gerdy hat geschrieben:
Montag 18. September 2017, 07:13
Für alle die vor lauter Gutsein auf einem Auge blind sind:

"Kurier" (17.6.17):

"Wir befinden uns mitten in der islamischen Inquisitions­zeit"

Der deutsch-libanesische Regisseur Imad Karim gilt als einer der umstrittensten Islam-Kritiker. Im Interview spricht er über das Versagen der arabischen Gesellschaft, über den politischen Islam, und warum er gegen Einwanderung ist.

KURIER: Es gibt im Internet ein Video, das den ehemaligen ägyptischen Präsidenten Nasser zeigt, der vor Parteikollegen eine Rede hält, in der er launig erzählt, dass der Chef der Muslimbrüder tatsächlich von ihm verlangt hätte, dass Frauen dazu verpflichtet werden ein Kopftuch zu tragen. Alle Beteiligten im Saal fanden das sehr lustig.

Karim: Ich kenne das Video, das war Ende der Fünfzigerjahre. Ein Kopftuchzwang war damals völlig illusorisch.

Heute gibt es kaum mehr ein islamisches Land, in dem Frauen kein Kopftuch mehr tragen, was hat sich in den vergangenen Jahrzehnten in der arabischen Welt verändert?

Man hat bis in die Achtzigerjahre in vielen arabischen Ländern geglaubt, dass man mit demokratischen und säkularen Mitteln die Gesellschaft verändern könnte. Aber diese Kräfte haben völlig versagt.

Also hat der Westen maßgeblich Mitschuld an der Situation im Nahen Osten.

Ja, aber die größte Schuld liegt an uns Araber selbst.

Wir haben nie gelernt, uns von den alten, verkrusteten, religiösen Vorstellungen zu befreien. Die Fähigkeit der Selbstreflektion ist eine Mangelerscheinung in unseren Gesellschaften. Und natürlich macht jede Einmischung des Westens es nur noch schlimmer. Der Westen soll sich einfach aus dieser Region raushalten und sagen: 'Ihr müsst mit euren Problemen selbst klarkommen'. Länder wie Thailand, die Philippinen oder Burma haben ihre Krisen auch selbst gelöst. Fakt ist, kein Einsatz des Westens, sei es im Irak oder in Afghanistan, hat diesen Ländern den Frieden gebracht. Ganz im Gegenteil.

[...]

Wenn man Ihnen so zuhört, könnte das auch auf einer Parteitagsrede der FPÖ oder AFD gesagt werden, sie sprechen wie die Rechtspopulisten. Zusammenfassend: Sie lehnen diese Einwanderungswelle komplett ab.

Was heute „rechts“ oder „populistisch“ ist, entscheidet nicht mehr der Duden, sondern eine Machtelite, die auch die Sprache vereinnahmt hat. Und ja, ich bin für eine strikt kontrollierte Einwanderung nach dem australischen bzw. kanadischen Modell. Hält dieses Migrationschaos an, werden wir verlieren.

Aber Sie übertreiben und polemisieren doch maßlos. In Österreich ist zum Beispiel die Kriminalitätsrate trotz der Flüchtlingswelle nicht wirklich signifikant gestiegen.

Das stimmt einfach nicht, es gibt mehr Übergriffe auf Frauen, es gibt mehr Gewalt, ich kenne die Berichte des BKA. Menschen sind doch immer das Produkt der Gesellschaft, aus der sie stammen. Und Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass Menschen aus Syrien und dem Irak, die seit Jahren nur mehr Chaos und Gewalt kennen und die es nur mit menschenverachtenden Fanatikern zu tun haben, nicht einen anderen Zugang zu Gewalt haben?

Was würden Sie also mit den Flüchtlingen tun? Alle wieder zurückschicken?

Ich bin für die Remigration, ich bin dafür, dass die Menschen wieder in ihre Heimatländer zurückgebracht werden.

Aber das ist doch illusorisch.

Aber wir müssen damit anfangen, wir müssen sofort die Grenzen schließen, heute wollen 70 Millionen Menschen nach Europa. Wenn Sie den Nachrückern die gleichen Rechte verweigern, die Sie den bereits hier aufgenommenen 2,5 Millionen zugestanden haben, handeln Sie ungerecht. Oder wollen Sie die alle aufnehmen? Oder möchten sie am besten diese Menschen aus ihren Heimatländern abholen, damit Sie täglich Tragödien im Mittelmeer verhindern? Und wenn ja, wie viele sollen ins westliche Paradies befördert werden? Es gibt natürlich viele Gründe, warum Menschen ihre Heimat verlassen. Was uns als Araber betrifft, sage ich, dass wir trotz der im Laufe der letzten 70 Jahre hineingeflossenen Billionen von Petrodollars versagt haben, eine moderne Gesellschaft aufzubauen. Verantwortlich hierfür sind nur wir allein!

Aber gestehen Sie den Menschen nicht zu, dass sie für sich und ihre Familien alles unternehmen, um sich ihre Lebenssituation zu verbessern?

Ich wäre ein Narr und ein Selbstleugner, wenn ich den Menschen nicht das Recht zuordnen würde, dass sie sich ihr Leben verbessern. Völkerwanderung ist ein integraler Bestandteil unserer Zivilisationen, aber sie zu begrenzen oder/und zu steuern ist ebenfalls ein integraler Bestandteil unserer Zivilisationen. Und wer das ignoriert, riskiert dass Hochkulturen womöglich untergehen könnten. Diese Gefahr der Selbstabschaffung sehe ich heute im Westen. Ich habe das Gefühl, die Deutschen möchten ihre Großeltern noch einmal ausgraben, um sie kollektiv für die Verbrechen im Zweiten Weltkrieg verurteilen zu können. Diese Selbstgeißelungshaltung nützt weder der Mehrheitsgesellschaft, noch den Neuankömmlingen.

Wir reden von überwiegend muslimischen Migranten, gehört der Islam zu Europa?

Nein, der Islam gehört nicht zu Europa. Aber Muslime, die sich zu unserer Verfassung bekennen, gehören zu Europa. Aber all jene, die von einem europäischen Islam sprechen, liegen falsch. Auch Bassam Tibi, der das vor Jahren forderte, hat das mittlerweile revidiert. Er sagt, er hätte sich geirrt, da sich nicht der liberale, sondern der gewaltverherrlichende Islam in Europa durchgesetzt hat. Und Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass wir im heutigen medialen Zeitalter die Muslime in Europa als singulär betrachten können, das ist naiv. Jeder weiß, dass Menschen, die auswandern, in der Fremde viel mehr an Traditionen festhalten als zuhause.

Das heißt, die Menschen werden gerade hier im freien Westen religiöser?

Ich gebe Ihnen ein Beispiel, ich kenne ja viele Araber hier in Deutschland. In den Achtzigerjahren waren die westlich gekleidet, sie hatten Kontakt zu ihren Nachbarn, die Kinder spielten gemeinsam, am Wochenende wurde gemeinsam gegrillt. Heute gehen sie in die Moschee, ihre Frauen tragen Kopftücher.

Was ist da passiert, hat man diese Leute alleingelassen, das klingt nach Versagen der Integration.

Die Probleme sind in der R e l i g i o n angesiedelt. So wie wir Muslime sozialisiert wurden, sind wir alle tickende Zeitbomben. Meine Eltern im Libanon waren nicht gläubig, aber wenn wir andere Familienangehörige zu Festen besuchten, wurde dort gebetet. Und wissen Sie, was wir gebetet haben? Gott verfluche die Juden, Gott verfluche die Christen. Das steckt in unseren Köpfen von Kindesbeinen, ich kenne hier Araber in Deutschland, die dieselben Gebete in ihren Häusern beten und nicht nur in ihren Häusern.

Aber das westliche Lebensmodell bietet doch Freiheiten, die in den Herkunftsländern nicht einmal ansatzweise vorhanden ist.

Das westliche Lebensmodell ist heute viel labiler als vor 20 oder 30 Jahren. Das Gendermainstreaming und andere ideologisch forcierten Vielfaltmodelle überfordern viele Menschen. Die heutige Liberalität unserer Gesellschaft erschwert den Muslimen, aber auch allen anderen religiös behafteten Menschen die aktive Integration. Die Neuankömmlinge sind quasi kulturell geschockt, wenn das Kind daheim erzählt, dass heute in der Schule gelernt wurde, wie man ein Kondom überzieht. Das versteht nicht einmal ein gläubiger Christ.

Also eine Rückkehr zur Religiosität durch Überforderung?

Absolut, sie scheitern an der liberalen Gesellschaft, sie haben nie gelernt für sich selbst zu bestimmen, und wenn, dann müssen sie den Koran als Grundlage verwenden. Diese Menschen brauchen Halt und den finden sie im K o r a n. Wir unterstützen sie dabei und bemerken nicht, dass wir eine auf Isolation gerichtete Minderheit fördern, die, wenn nicht morgen, dann übermorgen die Mehrheit bilden könnte. Und dann, was ist mit uns liberal denkenden Menschen? Haben wir bis dahin eine Existenzberechtigung?

Aber es gibt doch genug muslimische Mitbürger, die das Gegenteil beweisen.

Die Menschen, die derzeit nach Europa kommen, tragen ein kulturelles Erbe mit sich, das mit dem westlichen Lebensstil nicht kompatibel ist. Es gibt in Deutschland auch andere Kulturen, wie die der Asiaten. Hier sieht es völlig anders aus. Sie sind bereit, sich hier zu integrieren, es gibt keine Probleme. Wenn Leute aus einer muslimischen Familienstruktur ausbrechen wollen, werden sie verstoßen. Und wenn in ihrem muslimisch dominierten Stadtteil ihre Nachbarn wieder strenge Muslime werden, dann haben sie keine anderen Alternativen als auch in die Moschee zu gehen und ihrer Frau zu sagen, dass sie jetzt ein Kopftuch tragen muss....

Mehr: https://kurier.at/politik/deutsch-liban ... 70.091.734
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Wenn der Islam mit allen genannten und bekannten Begleiterscheinungen bei uns immer mehr zur Qual werden, dann dürfen wir uns bei denen bedanken, die n u r einäugig das wahrnehmen können:

"...Nicht alle Muslime, die gekommen sind, sind Fanatiker und Islamisten.
Ich habe täglich Kontakt mit ihnen, ..., ganz in der Nähe gibt es ein Flüchtlingsheim, auch bei mir auf Arbeit habe ich täglich mit ihnen zu tun.
Ein Bekannter von mir, ehemals Muslim ist mit der Familie in die evangelische Kirche eingetreten. Er kommt aus dem Iran. Vom Isalm hält er gar nichts...
Ein anderer, er kommt aus Syrien, hat sich sehr gut und schnell integriert, macht mit bei der Jugendkirche."

"...Eine andere ernstzunehmende Gefahr ist der Rechtsextremismus. Die Flüchtlingswelle ausnutzend sind die Nazis wieder salonfähig geworden. Bitte auch hiervor nicht die Augen verschließen!
Hitler kam nicht an der Macht, weil die Deutschen alle Nazis waren, sondern weil es zugelassen wurde, dass sie die Macht übernehmen.*) (Sie waren salongfähig.)"

*) Die Parallele zum Islam gilt nicht? Auch bei uns wird nicht nur zugelassen, es wird mit "Willkommen!" auch noch mit Steuergeld gefördert!
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Liebe Grüße!
Gerd

Christel
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Re: Islam bald größte Religionsgemeinschaft in Europa?

Ungelesener Beitrag von Christel » Mittwoch 27. September 2017, 23:45

Gerdy hat geschrieben:
Dienstag 26. September 2017, 06:21
welch mörderisches Potential von Leuten aus der falschen RELIGION ausgeht?
Das wird nach wie vor ignoriert, daher noch mal die Lektion von einem Moslem vorgetragen:
Ach ja, und wir haben die wahre Religion?
Na dann schau mal was unsere Mitschreiber inzwischen fabriziert haben: http://www.eichsfeldforum.de/viewtopic. ... c22#p17746
Bitte erkläre Athesius und den anderen den Unterschied zwischen der falschen Religion (Islam) und unserer wahren Religion (Christentum).

PS: Ich habe nachgedacht.
(Siehe: https://kurier.at/politik/deutsch-liban ... 70.091.734)
Der Muslim Imad Karim antwortet:
Was würden Sie also mit den Flüchtlingen tun? Alle wieder zurückschicken?
Ich bin für die Remigration, ich bin dafür, dass die Menschen wieder in ihre Heimatländer zurückgebracht werden.
Der Muslim Imad Karim antwortet:
Die Probleme sind in der Religion angesiedelt. So wie wir Muslime sozialisiert wurden, sind wir alle tickende Zeitbomben. Meine Eltern im Libanon waren nicht gläubig, aber wenn wir andere Familienangehörige zu Festen besuchten, wurde dort gebetet.
Der Muslim Imad Karim sagt:
„wie wir Muslime sozialisiert wurden“
Hm, damit gilt das, was er selbst sagt, auch für ihn! Wo wohnt er noch mal?
Imad Karim (* 7. Juni 1958 in Beirut; arabisch عماد كريم) ist ein libanesisch-deutscher Regisseur, Drehbuchautor und Fernsehjournalist. Er ist seit Ende 1977 in Südwestdeutschland ansässig.
https://de.wikipedia.org/wiki/Imad_Karim

Ich glaube Imad Karim möchte selbst nicht abgeschoben werden!!!
Tja! Wieso sollte man zwischen ihm und anderen Muslimen unterscheiden?
Möglicherweise hat er das nicht zu Ende gedacht.

Ich selbst habe schon längst eine muslimische Flüchtlingsfamilie in meine Gebete eingeschlossen. Ich möchte, dass sie bleiben können.
Kein Mensch kann unendliche Male neu anfangen, dazu ist unser Leben zu kurz.

PS: Zwar vertrete ich auch „Grüne“ Positionen, aber die Partei… :? - Ich bin keine Wählerin der Grünen.
Aber den Muslim Cem Özdemir, den finde ich gut! Ihn würde ich auch zum Bundeskanzler wählen. :) https://de.wikipedia.org/wiki/Cem_%C3%96zdemir
„Ich glaube, dass auch unsere Fehler und Irrtümer nicht vergeblich sind, und dass es Gott nicht schwerer ist mit ihnen fertig zu werden, als mit unseren vermeintlichen Guttaten.“ Dietrich Bonhoeffer (Widerstand und Ergebung)

Gerdy
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Re: Islam bald größte Religionsgemeinschaft in Europa?

Ungelesener Beitrag von Gerdy » Donnerstag 28. September 2017, 06:19

Beeindruckend, du betest sogar für die Moslems!

Aber deinen Rat den du gabst ignorierst du:

Hitler kam nicht an der Macht, weil die Deutschen alle Nazis waren, sondern weil es zugelassen wurde, dass sie die Macht übernehmen.*) (Sie waren salongfähig.)"

Jetzt sind die am Weg zu mehr Einfluss die ihnen ihre RELIGION vorgibt. Diese Religion ist offenbar so richtig, wie deine katholische Kirche. Eine gute Symbiose und sicherlich nächstenlieb.

Frage mal die Angehörigen und deren Verwandte, bei denen durch allahgefälligen Überfälle und Selbstzerstörung des Terroristen, ihre Lieben umkamen - wahrscheinlich gibt es das alles für dich nicht. Wie sagtest du?

"...sondern weil es zugelassen wurde,..." Heute läßt du und Geistesverwandte das "zu" und förderst es...

Ein bisschen gegenwartsbezogen, gekoppelt mit Hirn, wäre doch sehr empfehlenswert! Scheinbar hat sich das Thema, auch für die Mitleser, erschöpft.

Lasse diese Entwicklung des Islam bei uns in Europa, weiter z u und bete für die, die dich aus religiösen Gründen, plus Juden und Christen, verfluchen sollen :evil:

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