Was die Welt Im Innersten zusammenhält

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Ga-chen
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Re: Was die Welt Im Innersten zusammenhält

Ungelesener Beitrag von Ga-chen » Mittwoch 2. Mai 2018, 16:21

Die gute Nachricht ist, man braucht nicht gefangen zu bleiben in Krankheit und Tod!
Befreiung und Rettung ist möglich 😊
Liebe Grüße von Ga-chen

„Jesus muss wohl Student gewesen sein: Er wohnte bei seiner Mutter, er hatte lange Haare, er war der Anführer einer Protestgruppe, er trank laufend Wein, und wenn er schon mal was tat, war's ein Wunder."
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Filinchen
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Re: Was die Welt Im Innersten zusammenhält

Ungelesener Beitrag von Filinchen » Mittwoch 2. Mai 2018, 18:06

Dann ist nur noch Platz in dem Bereich, der eig. nur für Satan und seine Dämonen reserviert wurde . Dieser Bereich war nie für den Menschen gedacht. Und damit es nie dazu kommen sollte, "war Gott in Christus und versöhnte die Welt mit sich selber"
????

Was für ein religiöser Schwachsinn !
Das Christentum ist eine Kopie des wesentlich älteren Mithras-Kultes, die Figur Jesus ist ein Plagiat. Jesus hat keinen einzigen Satz hinterlassen, während seine schreibenden Zeitgenossen ganze Bibliotheken damit füllten. Jesus ist eine literarische Figur wie Hamlet oder Odysseus. Das erste Evangelium wurde verfasst von Schriftstellern die Jesus nie gekannt haben.

Christel
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Re: Was die Welt Im Innersten zusammenhält

Ungelesener Beitrag von Christel » Mittwoch 2. Mai 2018, 22:12

Holuwir hat geschrieben:
Mittwoch 2. Mai 2018, 12:44
Weder Ethik noch Moral, Religion, ein Gott oder sonst was halten die Welt im Innersten zusammen, sondern allein die vier Grundkräfte der Physik. Wenn wir die dann allerdings Gott nennen, dann ist das Erklärungschaos perfekt.
Die vier Grundkräfte der Physik sind ohne Zweifel wichtig.
Doch, wenn Ethik und Moral verschwinden, dann wirst Du staunen, wie schnell Deine Welt zusammenbricht.

Ja, Gott kommt in der Naturwissenschaft nicht vor. Ist ja auch nicht ihr Forschungsgebiet!

Wie gesagt, Sinn, Ethik und Moral kommen in der Naturwissenschaft auch nicht vor.
Würden wir unser Sozialverhalten allein an den Erkenntnissen der Evolutionstheorie ausrichten, na dann „gute Nacht“.
Auch so etwas wie "vernünftig", kommt da nicht vor.
Wirtschaft, Geschichte, Kultur, Kunst kommen in der Naturwissenschaft auch nicht vor.

Es gibt noch mehr Wissenschaften als nur die Naturwissenschaft.
Es gibt mehr, was für unser Leben wichtig ist als nur die Naturwissenschaft.
Filinchen hat geschrieben:
Mittwoch 2. Mai 2018, 14:38
Es gibt vielfältige wissenschaftliche Hypothesen über die Entstehung des Universums. Sie gehen inzwischen über die Annahme eines Urknalls hinaus und postulieren etwa die Existenz vieler verschiedener Multiversen. Diese teilweise spekulativen Ideen gründen auf wissenschaftlichen Methoden und bereits bekanntem Wissen. Gott kommt in den Gleichungen der Kosmologen nicht vor. Er ist nicht erforderlich und wird nicht vermisst.
Du meinst Naturwissenschaft!
Ihr gestehst Du das Recht zu, fröhlich zu spekulieren und bist bereit diese Spekulationen in Betracht zu ziehen.
Willst Du ernsthaft allen anderen dieses Recht absprechen?

Das hieße, einen Denkstopp aussprechen für die Philosophen, die es wagen über die Naturwissenschaft hinaus zu denken.
Ein Denkstopp insbesondere für Menschen, die es wagen Gott zu denken?
Menschen, die Kosmologien entwerfen, in denen Gott vorkommt und zwar ohne der Naturwissenschaft irgendwie in die Quere zu kommen. Darf man Gott nicht mehr denken?

Sorry, ich vergaß, die Gedanken sind frei man darf sie nur nicht aussprechen.

Nicht Holuwir, wer's dennoch tut den diskreditierst Du als "Rabulist", so werden "Mäuler gestopft".
Anstatt sich mit den Gedanken anderer Menschen ernsthaft zu befassen, wird denen einfach die Ehre abgeschnitten.
Beispiel:
Holuwir hat geschrieben:
Donnerstag 26. April 2018, 08:31
Um in der Gottesfrage also dennoch recht zubehalten, müssen sie unabhängig von der Richtigkeit der eigenen Position argumentieren, denn diese lässt sich nun einmal nicht belegen. Das nennt man dann Rabulistik. Ich muss sagen, Prof. Küng entwickelt darin eine wahre Meisterschaft. Rhetorisch geschickt versucht er gar nicht, die moderne Naturwissenschaft anzugreifen oder irgendwie in Misskredit zu bringen,
Holuwir, wir wär's denn mal mit einer Entschuldigung?
„Ich glaube, dass auch unsere Fehler und Irrtümer nicht vergeblich sind, und dass es Gott nicht schwerer ist mit ihnen fertig zu werden, als mit unseren vermeintlichen Guttaten.“ Dietrich Bonhoeffer (Widerstand und Ergebung)

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Re: Was die Welt Im Innersten zusammenhält

Ungelesener Beitrag von Christel » Freitag 4. Mai 2018, 23:03

Ga-chen hat geschrieben:
Montag 30. April 2018, 16:25
Das kann Holuwir nicht verstehen, Christel, das ist geistlich zu "hoch" 😉
http://www.eichsfeldforum.de/viewtopic. ... 135#p18394

Du hast Recht Ga-chen, er kann es nicht!
Er sieht und sieht doch nicht, er liest und versteht doch nicht. Er glaubt zu erkennen und erkennt doch gar nichts.
Ich gebe auf, es hat keinen Sinn.
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Re: Was die Welt Im Innersten zusammenhält

Ungelesener Beitrag von Ga-chen » Donnerstag 10. Mai 2018, 13:03

Filinchen hat geschrieben:
Mittwoch 2. Mai 2018, 18:06
Dann ist nur noch Platz in dem Bereich, der eig. nur für Satan und seine Dämonen reserviert wurde . Dieser Bereich war nie für den Menschen gedacht. Und damit es nie dazu kommen sollte, "war Gott in Christus und versöhnte die Welt mit sich selber"
????

Was für ein religiöser Schwachsinn !
Wenn man Hintergründe und Zusammenhänge nicht kennt, muss man es für Schwachsinn halten, das ist mir schon klar....lach....
Liebe Grüße von Ga-chen

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Re: Was die Welt Im Innersten zusammenhält

Ungelesener Beitrag von Ga-chen » Donnerstag 10. Mai 2018, 13:08

Ga-chen hat geschrieben:
Mittwoch 2. Mai 2018, 16:21
Die gute Nachricht ist, man braucht nicht gefangen zu bleiben in Krankheit und Tod!
Befreiung und Rettung ist möglich 😊
😊😊😊
Liebe Grüße von Ga-chen

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Re: Was die Welt Im Innersten zusammenhält

Ungelesener Beitrag von Ga-chen » Donnerstag 10. Mai 2018, 13:16

Christel hat geschrieben:
Mittwoch 2. Mai 2018, 22:12
Holuwir hat geschrieben:
Mittwoch 2. Mai 2018, 12:44
Weder Ethik noch Moral, Religion, ein Gott oder sonst was halten die Welt im Innersten zusammen, sondern allein die vier Grundkräfte der Physik. Wenn wir die dann allerdings Gott nennen, dann ist das Erklärungschaos perfekt.
Die vier Grundkräfte der Physik sind ohne Zweifel wichtig.
Doch, wenn Ethik und Moral verschwinden, dann wirst Du staunen, wie schnell Deine Welt zusammenbricht.

Ja, Gott kommt in der Naturwissenschaft nicht vor. Ist ja auch nicht ihr Forschungsgebiet!

Wie gesagt, Sinn, Ethik und Moral kommen in der Naturwissenschaft auch nicht vor.
Würden wir unser Sozialverhalten allein an den Erkenntnissen der Evolutionstheorie ausrichten, na dann „gute Nacht“.
Auch so etwas wie "vernünftig", kommt da nicht vor.
Wirtschaft, Geschichte, Kultur, Kunst kommen in der Naturwissenschaft auch nicht vor.

Es gibt noch mehr Wissenschaften als nur die Naturwissenschaft.
Es gibt mehr, was für unser Leben wichtig ist als nur die Naturwissenschaft.
Filinchen hat geschrieben:
Mittwoch 2. Mai 2018, 14:38
Es gibt vielfältige wissenschaftliche Hypothesen über die Entstehung des Universums. Sie gehen inzwischen über die Annahme eines Urknalls hinaus und postulieren etwa die Existenz vieler verschiedener Multiversen. Diese teilweise spekulativen Ideen gründen auf wissenschaftlichen Methoden und bereits bekanntem Wissen. Gott kommt in den Gleichungen der Kosmologen nicht vor. Er ist nicht erforderlich und wird nicht vermisst.
Du meinst Naturwissenschaft!
Ihr gestehst Du das Recht zu, fröhlich zu spekulieren und bist bereit diese Spekulationen in Betracht zu ziehen.
Willst Du ernsthaft allen anderen dieses Recht absprechen?

Das hieße, einen Denkstopp aussprechen für die Philosophen, die es wagen über die Naturwissenschaft hinaus zu denken.
Ein Denkstopp insbesondere für Menschen, die es wagen Gott zu denken?
Menschen, die Kosmologien entwerfen, in denen Gott vorkommt und zwar ohne der Naturwissenschaft irgendwie in die Quere zu kommen. Darf man Gott nicht mehr denken?

Sorry, ich vergaß, die Gedanken sind frei man darf sie nur nicht aussprechen.

Nicht Holuwir, wer's dennoch tut den diskreditierst Du als "Rabulist", so werden "Mäuler gestopft".
Anstatt sich mit den Gedanken anderer Menschen ernsthaft zu befassen, wird denen einfach die Ehre abgeschnitten.
Beispiel:
Holuwir hat geschrieben:
Donnerstag 26. April 2018, 08:31
Um in der Gottesfrage also dennoch recht zubehalten, müssen sie unabhängig von der Richtigkeit der eigenen Position argumentieren, denn diese lässt sich nun einmal nicht belegen. Das nennt man dann Rabulistik. Ich muss sagen, Prof. Küng entwickelt darin eine wahre Meisterschaft. Rhetorisch geschickt versucht er gar nicht, die moderne Naturwissenschaft anzugreifen oder irgendwie in Misskredit zu bringen,
Holuwir, wir wär's denn mal mit einer Entschuldigung?
Danke, Christel - wunderbar ausgeführt 😊

Tja, mit einer Entschuldigung wirst du wohl eher nicht rechnen können. Aus seiner unerheblichen (lach....meinte überheblich, aber vl stimmt das ja auch 😉....kommt auf die Sichtweise an 😉) Position heraus meint er, um sich treten und Menschen wild verletzen zu können....ohne Achtung vor der Würde, ohne Respekt. Aber vl. ist das das Ergebnis, wenn man Gott außen vorlässt....

( Als Jesus mir begegnete zeigte er mir, dass ich Menschen verletzt hatte, ohne es zu merken....das fand ich ganz ganz schlimm!)

....obwohl...seine Vorgehensweise erinnert mich schon sehr an die Zeugen....nur, dass er jetzt mal die gegenteilige Position bezogen hat 😉. Sieh es ihm nach, er hat's ja nicht anders gelernt....

...und wie gut, dass wir als Christen gelernt haben zu vergeben, selbst wenn der andre uns nicht darum bittet. Aber man selber wird dann frei von solcher "Bitternis". In Christus, da ist Freiheit 😊

Hörte zuletzt einen Vortrag von Royer zum Thema, was unser Herz belastet...

...4 Dinge
Schuld
Unvergebenheit
Gier
Neid/Eifersucht

Er sagt, die Lösung ist ganz einfach, so dass ein 10jähiges Kind es versteht, aber nicht leicht.

1. Sich selber vergeben
2. Anderen vergeben
3. Großzügig sein
4. Andere wertschätzen und ihnen aufbauende Worte sagen

Selbst wenn die eigenen Gefühle da zunächst nicht mithalten können wird man nach einiger Zeit merken, was für ein großzügiger und liebevoller Mensch man geworden ist 😊
Liebe Grüße von Ga-chen

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Re: Was die Welt Im Innersten zusammenhält

Ungelesener Beitrag von Ga-chen » Donnerstag 10. Mai 2018, 13:30

Ich erlebe es hin und wieder, ausgenutzt zu werden, das hält mich aber nicht davon ab, meinen großzügigen Charakter zu ändern, weil ich so bleiben will 😊

Das war mal anders, ich war sehr egoistisch und dachte nur an mich....aber Jesus hat mich verändert. Aus mir selbst heraus wäre mir das nicht möglich gewesen.

Bei den Zeugen erkannte ich viele meiner Fehler und versuchte, mich aus eigener Kraft zu verändern. Das gelang zwar in Ansätzen, aber nicht wirklich und ich wurde zunehmend verzweifelter...

Als dann aber Jesus in mein Leben trat und ich ihn als meinen Erlöser annahm, bezog der Hl. Geist Wohnung in mir, wie bei allen, die zu Jesus gehören. Er ist unser Angeld und mit seiner, mit Jesu Hilfe gelingt die Veränderung. Ohne ihn können wir gar nix tun, auch keine Frucht bringen, sagt die Schrift...

So ein krasser Unterschied zu meiner Zeit bei den Zeugen!

" Ich bin der Weinstock und ihr die Reben. Ohne mich könnt ihr nichts tun. Bleibt in mir und ich in euch, so werdet ihr viel Frucht bringen! (frei wiedergegeben)
Liebe Grüße von Ga-chen

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Re: Was die Welt Im Innersten zusammenhält

Ungelesener Beitrag von Christel » Freitag 11. Mai 2018, 13:16

Ga-chen hat geschrieben:
Donnerstag 10. Mai 2018, 13:16
....obwohl...seine Vorgehensweise erinnert mich schon sehr an die Zeugen....nur, dass er jetzt mal die gegenteilige Position bezogen hat 😉. Sieh es ihm nach, er hat's ja nicht anders gelernt....
Ja, die Prägung bleibt, die Art die Welt, die Mitmenschen zu betrachten, mit ihnen umzugehen. Das lässt sich eben nicht ändern, wenn man nur ein paar Inhalte austauscht.

Ich habe mich auch mit Mormonen unterhalten…. – Ich denke, ich würde in der Regel sofort den Mormonen von dem Zeugen Jehovas unterscheiden können und zwar allein an deren Art. Die Mormonen sind in der Art wie sie die Welt, ihre Mitmenschen und andere Religionen betrachten sehr viel offener, nicht so radikal wie die Zeugen Jehovas. Mormonen suchen am Gemeinsamen anzuknüpfen, eine gute Stimmung zu verbreiten, haben auch kein Problem eine andere Kirche zu besuchen und am Gottesdienst teilzunehmen…
Zeugen Jehovas sind dagegen „Aufklärer“, natürlich über die „bösen Anderen“, über die böse Welt, die unter der Herrschaft Satans steht…
Ga-chen hat geschrieben:
Donnerstag 10. Mai 2018, 13:30
Als dann aber Jesus in mein Leben trat und ich ihn als meinen Erlöser annahm, bezog der Hl. Geist Wohnung in mir, wie bei allen, die zu Jesus gehören. Er ist unser Angeld und mit seiner, mit Jesu Hilfe gelingt die Veränderung. Ohne ihn können wir gar nix tun, auch keine Frucht bringen, sagt die Schrift...

So ein krasser Unterschied zu meiner Zeit bei den Zeugen!

" Ich bin der Weinstock und ihr die Reben. Ohne mich könnt ihr nichts tun. Bleibt in mir und ich in euch, so werdet ihr viel Frucht bringen! (frei wiedergegeben)
Beides kommt auch bei den Zeugen Jehovas vor. Trotzdem können Zeugen Jehovas damit wenig anfangen. Die Rolle, die bei Dir Jesus und der Heilige Geist spielen, übernimmt dort die leitende Körperschaft, der „treue und verständige Sklave“, wie die Zeugen sagen.

Ich kann mit dem, was Du hier schreibst gut mitgehen. Ja das ist auch mein Glaube. Das ist das Herz des Christentums. :)

Ansonsten muss man sagen, ist die Katholische Kirche (katholisch=allgemein=für alle) ein großen Schiff, nicht nur zentral, sondern auch Gemeinschaft von Gemeinschaften unterschiedlicher Prägung. ...

Ein Problem sehe ich darin, dass viele Katholiken in Deutschland meinen, dass sie durch den Religionsunterricht, den sie in ihrer Kindheit hatten, den christlichen Glauben gelernt haben bzw. dass, man Kindern durch Religionsunterricht den Glauben beibringen könnte. - Genau das funktioniert eben nicht.

Der Glaube ist ein Weg, den man selbst gehen muss, ein Leben lang…, er will gelebt werden…
Paulus schreibt (1.Kor 13,11):
Als ich ein Kind war, redete ich wie ein Kind, dachte wie ein Kind und urteilte wie ein Kind.
Als ich ein Man wurde, legte ich ab, was Kind an mir war...
Manch einer bleibt glaubensmäßig bei dem, was er als Kind davon erfassen konnte, stehen…
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Re: Was die Welt Im Innersten zusammenhält

Ungelesener Beitrag von Ga-chen » Sonntag 13. Mai 2018, 22:58

<<<Ein Problem sehe ich darin, dass viele Katholiken in Deutschland meinen, dass sie durch den Religionsunterricht, den sie in ihrer Kindheit hatten, den christlichen Glauben gelernt haben bzw. dass, man Kindern durch Religionsunterricht den Glauben beibringen könnte. - Genau das funktioniert eben nicht.>>>

Ja, Christel, das dachte ich auch! Keiner hatte mir erzählt, welche Bedeutung Jesus für einen persönlich im Leben hat....obwohl ich die vielen Geschichten ÜBER ihn hörte, von einer Beziehung zu und mit ihm, wusste ich nichts....

>>>Der Glaube ist ein Weg, den man selbst gehen muss, ein Leben lang…, er will gelebt werden…<<<

Jep
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Re: Was die Welt Im Innersten zusammenhält

Ungelesener Beitrag von Holuwir » Dienstag 15. Mai 2018, 15:50

In einem anderen Forum wurde folgender lesenswerte Beitrag an Christel gerichtet:
Christel hat geschrieben:"Der atheistische Deuter schließt Gott aus, und sagt, seht es entsteht alles von selbst, "Gott" ist hierbei nicht notwendig.

Nur bleiben nicht alle atheistischen Deuter dabei, sondern bekämpfen vehement jeden Schöpfungsglauben, denn wer Gott als Schöpfer bekennt, der kann sich sehr wohl hinter dem Hervorbringen der Erde, dem Wirken von Regeln und Gesetzen, dem Zufall… Gott vorstellen, der hat zusätzliche eine Dankstelle…
"Christel, an 99% der in die Natur "wirkenden" und die Naturabläufe (mit-)verursachenden Naturgötter glaubst du doch auch nicht, deshalb versuche einmal einen Perspektivwechsel. Letzten Sonntag hat es das hiesige Stadtfest verhagelt - die "Maiwoche" wurde abgebrochen. Stell dir vor du bist Meteorologin und ein Gläubiger trüge die die Information zu dass Gott hinter dem "hervorbringen" dieses Gewitters und dem Wirken und Regeln von Gesetzten stand die diese "Sintflut" genau über diesen Ort führte. Nun hättest du es gerne konkreter, also zumindest im Ansatz eine Erklärung was "hinter diesem Gewitter" stehen zu bedeuten hat, wie also Gott in die Natur wirkt, ob es für ein solches Wirken Indizien gibt und überhaupt wer oder was so ein "Gott" sein soll. Der Gläubige bleibt dir die Antwort schuldig, füllt seine Worthülse mit keinerlei weiterem Inhalt. Wie und warum sollte diese inhaltslose "Information" deine ausschließlich naturgesetzliche Interpretation der Wetter- und Klimaprozesse in irgendeiner Weise beeinflussen? Du würdest dich vermutlich für den Hinweis höflich bedanken und dein Tagesgeschäft so wie immer fortführen.

Für einen der Natur im allgemeinen "hinterstehenden", in die Natur "wirkenden" Gott hast du und haben andere Gläubige tatsächlich nicht mehr Indizien und Argumente wie der Gläubige an spezifischere Naturgötter, sei es der Donner-, Vulkan,- oder Meeresgötter. Es existiert kein sachlicher Grund einen allgemeinen Naturgott mehr in die Interpretation der Natur mit aufzunehmen als einen spezifischen. Es gibt und gab nie ein Indiz dafür dass mehr als Naturgesetze einen Vulkanausbruch beeinflussen, es gibt und gab nie ein Indiz dafür dass mehr als Naturgesetze die sonstige Natur beeinflussen. Die Situation ist ein Fakt und absolut identisch - unabhäng davon ob du dem Vulkanologen oder sonstigen Naturwissenschaftlern nun einen "atheistische Deutung" unterstellst wenn sie sagen dass "Gott" für die Beschreibung eines Vulkanausbruches oder sonstiger Naturabläufe "nicht notwendig" sei."
http://forum.sektenausstieg.net/showthr ... post532017
Achte auf Menschen, die die Wahrheit suchen, hüte dich vor denen, die sie gefunden haben. (Unbekannter Verfasser)

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Re: Was die Welt Im Innersten zusammenhält

Ungelesener Beitrag von Christel » Dienstag 15. Mai 2018, 22:33

Du möchtest von mir einen Perspektivwechsel.
Doch leider hast die Perspektive der „Gläubigen“ falsch dargestellt.

Du hast keinen Heiden vor Dir, der Naturgötter rechtfertigt und behauptet, da Wirken keine geophysikalischen Phänomene, sondern da wirkt Gott Thor oder Donar und schwingt seinen Hammer.

Du hast einen Konflikt dargestellt, der in der Praxis nicht vorkommt.
Weshalb kommt er nicht vor?

Weil Gott nicht als Zusatz zu den Naturgesetzen angesehen wird, sondern als Schöpfer all dieser Dinge. Auch nicht als Wundermann, der ständig in die von ihm geschaffenen Naturgesetze eingreift und diese ständig abändert.

Das heißt der Naturforscher erforscht, die von Gott geschaffene Natur ihre Gesetze und Regeln. … Und wenn er dabei von „Gott“ erzählt, geht er über seinen Forschungsgegenstand hinaus, denn dies ist die Natur und nicht Gott.

Ich erinnere an meinen Text:
Der erste biblischen "Schöpfungsbericht" schreibt, Gott "spricht" und "die Erde bringt hervor!" Der Text ist ca. 2500 Jahre alt.
Sinn des Ganzen war die Auseinandersetzung mit anderen "Göttern". Der Text sagt, die Natur ist selbst nicht Gott oder göttlich, sondern "handelt gleichsam im Auftrag Gottes."

Die heutige Naturwissenschaft schaut auf die Natur und sieht "die Erde bringt hervor!" Der Naturwissenschaftler versucht zu erkennen und zu beschreiben wie es die Natur macht.

Dann kommt der atheistische Deuter vorbei und schaut auf die Naturwissenschaft. Er sieht "die Erde bringt hervor!" und deutet, seht "die Erde bringt hervor!" Die Naturwissenschaft kann heute beweisen, es entsteht alles von selbst. - Seht endlich ein, es gibt keinen Gott, denn "die Erde bringt hervor!" und er besteht darauf, dass der Christ nun genau beschreiben soll, wie der Anteil Gottes hier einzuordnen ist. Alles was der Christ sagt, wird gegen ihn verwendet... , denn er atheistische Deuter will einfach nur beweisen "die Erde bringt hervor", also entsteht alles von selbst -> es gibt keine Gott, quod erat demonstrandum!

Nur bereits vor ca. 2500 Jahre stellte der biblische Schreiber im ersten biblischen "Schöpfungsbericht", der Priesterschrift fest, "die Erde bringt hervor!", das heißt Gott ist kein Bestandteil der Natur. -> Ich schließe, daraus, Gott lässt sich nicht mit den Mitteln der Naturwissenschaft in der Natur nachweisen, es sei denn die Priesterschrift hätte Unrecht.
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Re: Was die Welt Im Innersten zusammenhält

Ungelesener Beitrag von Holuwir » Freitag 18. Mai 2018, 23:12

Zur Erklärung der Entstehung der Welt kann man diese beiden Möglichkeiten gegenüberstellen: Entweder sie ist von selbst entstanden oder sie ist erschaffen worden. Welche Tatsachen als Indizien für die erste Annahme sprechen, habe ich hier in diesem Thread ausführlich dargelegt. Sie beruhen allesamt auf Wahrnehmungen, auf Beobachtungen der Natur. Zur zweiten Annahme äußert sich der Autor des Zitates in meinem letzten Beitrag wie folgt: "Es gibt und gab nie ein Indiz dafür [...] dafür dass mehr als Naturgesetze die [...] Natur beeinflussen."

Wenn es nun keine entsprechenden Wahrnehmungen und Beobachtungen für die zweite Annahme gibt, bleibt nur die Möglichkeit, dass sie erdacht worden ist, also ohne jegliche objektive Veranlassung in den Köpfen von Menschen entstanden ist, reine Behauptungen also, der Glaube daran purer Selbstzweck, ohne Bezug zur Wirklichkeit. Kann das gut sein?
Achte auf Menschen, die die Wahrheit suchen, hüte dich vor denen, die sie gefunden haben. (Unbekannter Verfasser)

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Re: Was die Welt Im Innersten zusammenhält

Ungelesener Beitrag von Christel » Freitag 18. Mai 2018, 23:59

Holuwir hat geschrieben:
Freitag 18. Mai 2018, 23:12
Zur Erklärung der Entstehung der Welt kann man diese beiden Möglichkeiten gegenüberstellen: Entweder sie ist von selbst entstanden oder sie ist erschaffen worden.
OK.
Allerdings muss es etwas geben, was ewig ist. - Oder nicht?
Holuwir hat geschrieben:
Freitag 18. Mai 2018, 23:12
Welche Tatsachen als Indizien für die erste Annahme sprechen, habe ich hier in diesem Thread ausführlich dargelegt. Sie beruhen allesamt auf Wahrnehmungen, auf Beobachtungen der Natur.
Da der Glaubende sich Gott transzendent und als Schöpfer aller Naturkräfte, deren Wirken Du beschrieben hast, vorstellt, sieht der Glaubende das nicht als Indizien für die erste Annahme. - Die Beschreibungen sagen NICHTS.
Holuwir hat geschrieben:
Freitag 18. Mai 2018, 23:12
Zur zweiten Annahme äußert sich der Autor des Zitates in meinem letzten Beitrag wie folgt: "Es gibt und gab nie ein Indiz dafür [...] dafür dass mehr als Naturgesetze die [...] Natur beeinflussen."
Man kann Gott nicht in der Natur chemisch/physikalisch nachweisen. Das ist ja klar, denn Gott ist kein Bestandteil der Natur.
- Daher sagt dies ebenfalls NICHTS.
Holuwir hat geschrieben:
Freitag 18. Mai 2018, 23:12
Wenn es nun keine entsprechenden Wahrnehmungen und Beobachtungen für die zweite Annahme gibt, bleibt nur die Möglichkeit, dass sie erdacht worden ist, also ohne jegliche objektive Veranlassung in den Köpfen von Menschen entstanden ist, reine Behauptungen also, der Glaube daran purer Selbstzweck, ohne Bezug zur Wirklichkeit. Kann das gut sein?
Selbstzweck? - Welcher?
Ohne Bezug zur Wirklichkeit?
- Als Schöpfer wird Gott in Bezug zur Natur und zum Menschen gesetzt.
- Als Vater ist er für die Menschen da
- Als Sohn will er unser heilwerden
- Als Geist wirkt er in den Menschen
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Re: Was die Welt Im Innersten zusammenhält

Ungelesener Beitrag von Holuwir » Samstag 19. Mai 2018, 16:22

Was die Welt im Innersten zusammenhält, ist auch das, was sie entstehen ließ. Der Anfang der Materie bestand aus vielen Wasserstoff- und etwas weniger Heliumatomen. In ihnen existierten die vier Grundkräfte der Physik, die nach und nach aus diesen einfachen Atomen das Universum mit allem darin, auch uns Menschen, entstehen ließ. Kann man das so eindeutig sagen? Es war ja schließlich niemand dabei. Wir können doch nur aus den Beobachtungen der Gegenwart auf die Vergangenheit schließen. Wer will also garantieren, dass dies dann tatsächlich für die Vergangenheit zutrifft?

Nun, garantieren kann und will niemand etwas. Die Wissenschaft stellt sich stattdessen ständig selbst in Frage. Sie stellt Hypothesen auf und versucht mit aller Macht, diese zu widerlegen. Wenn also jemand kommt und wissenschaftliche Theorien widerlegt, dann ist dies hochwillkommen. Aber das geht natürlich nur, wenn eine Theorie angeboten wird, die den beobachteten Tatbestand besser, umfassender beschreibt als die bisherige. Die uralte Idee, die Welt sei erschaffen worden, ist dazu natürlich nicht im geringsten in der Lage, da sie sich auf keinerlei Wahrnehmungen abstützen kann, sondern erwiesenermaßen aus verständlicher Unkenntnis der natürlichen Zusammenhänge in die Welt gesetzt worden ist.

Apropos Vergangenheit. Aufgrund der endlichen Ausbreitungsgeschwindigkeit elektromagnetischer und gravitativer Wellen können wir heute die Vergangenheit als Gegenwart beobachten, denn es gelangen solche Wellen längst vergangener Ereignisse zu uns und wir sehen gewissermaßen heute, was vor Millarden Jahren geschehen ist, wenn der Ort dieser Ereignisse um eben diese Milliarden Lichtjahre von uns entfernt ist. So können wir zwar nicht die Entstehung unserer Sonne sehen, wohl aber Momentaufnahmen der Entstehung verschiedener anderer, ähnlicher Sterne, aus denen wir dann verlässliche Rückschlüsse auf die Entstehung unseres Sonnensystems ziehen können.
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