Leben aus dem Glauben

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Heinrich5

Leben aus dem Glauben

Ungelesener Beitrag von Heinrich5 » Freitag 5. Dezember 2008, 10:34

Bei einer christlichen Beerdigung wurde mir vor einigen Wochen ein Totenzettel zur Person der Verstorben überreicht. Darauf stand unter anderem zu lesen: Sie führte ein Leben aus dem Glauben. Ähnliche Formulierungen seitens der Kirche (bei Selig -und Heiligsprechungen usw.) sind ziemlich oft zu hören bzw. zu lesen.

Bei Karlheinz Deschner fand ich dazu folgende bemerkenswerte Formulierung:

Leben aus dem Glauben

Der Glaube lebt vom Gläubigen
nicht umgekehrt,
wie gern der Gläubige dies auch glaubt.
Dafür sorgen die wenigen,
die tatsächlich vom Glauben leben,
wenn auch von dem der Anderen
mehr als vom eigenen,
was der Gläubige aber nicht glaubt.

Karlheinz Deschner

Gruß,
Heinrich5

Christel
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Ungelesener Beitrag von Christel » Samstag 6. Dezember 2008, 12:53

Was ist Glauben?

Hier bei uns höre ich, an etwas muss der Mensch doch glauben, oder ähnlich...
Dies bezieht sich auf den christlichen Glauben, weil er Kraft , Hoffnung und Zuversicht gibt.
Doch bezüglich der Moslems, Buddhisten, Hindus... sind genau die Menschen, die so vom Glauben sprechen Unbläubige!

Atheisten, Agnostiker... bezeichnen sich selbst als ungläubig. Dies sind sie auch bezüglich der christlichen Botschaft.
Ansonsten glauben Atheisten an viele Dinge!!! Ja sie haben ihre eigenen „Prediger“, denen sie gläubig lauschen und deren Werke sie begierig kaufen. Diese „Prediger“ leben recht gut vom Glauben der Atheisten.

LG Christel

Heinrich5

Ungelesener Beitrag von Heinrich5 » Donnerstag 11. Dezember 2008, 19:11

Hallo Christel,
gute schlagkräftige Antwort. Da hast Du die Kurve gut hingekriegt. Alle Achtung :D
Ich bin aber trotzdem der Meinung, dass es bei Atheisten, Agnostikern, Humanisten oder wie sie sich auch sonst immer nennen mögen, keine Prediger und Gläubige gibt.

Gruß,
Heinrich5

Heinrich5

Ungelesener Beitrag von Heinrich5 » Donnerstag 11. Dezember 2008, 20:39

Christel schrieb:

"Ja sie haben ihre eigenen „Prediger“, denen sie gläubig lauschen und deren Werke sie begierig kaufen. Diese „Prediger“ leben recht gut vom Glauben der Atheisten".

In China streitet sich heute die kommunistische Partei mit der Witwe von Mao über Millionen von Dollar, die Mao auch nach seinem Tode immer noch mit dem Abdruck seiner Mao-Bibel verdient.

Die Erben von Elvis Preslay verdienen sich jedes Jahr noch immer eine goldene Nase durch Veöffentlichung seiner Musiktitel.

Harpe Kerkeling hat durch sein Buch "Ich bin dann mal weg" soviele Millionen verdient, dass er es nicht mehr nötig hätte weiterhin als Humorist im Fernsehen aufzutreten. Er beschreibt darin seinen Pilgerweg zu einem Kloster in Spanien.

Durch die jetzige Kapitalismuskrise verdienen auch die Erben des verblichenen Karl Marx wieder sehr gut. Seine Werke sind bei den Verlagen infolge erhöhter Nachfrage total ausverkauft.

Dagegen klagt Peter de Rosa, ein Kirchenkritiker, dass sich seine Bücher sehr schlecht verkaufen. Das gilt aber auch für andere Kirchenkritiker.

Die können mit dem Verkauf ihrer Bücher kaum ihren Lebensunterhalt verdienen.

Bei Pfarrern, Bischöfen, Kardinälen usw. sieht es dagen wieder ganz anders aus. Da greift der Kirchenstaatsvertrag. Sie werden wie höhere Beamte nach Tarif des öffentlichen Dienstes besoldet. Nicht die Kirche bezahlt die Pfarrer, sondern der Staat. Das wissen aber die wenigsten Gläubigen.

Gruß,
Heinrich5

Heinrich5

Ungelesener Beitrag von Heinrich5 » Donnerstag 11. Dezember 2008, 21:02

Das folgende hatte ich mir einmal vor der Einführung des EURO aus dem Internet kopiert. Das ist schon mehr als 15 Jahre her. Inzwischen sind die Tarifverträge des öffentlichen Dienstes mehrmal erhöht worden. Die hier noch genannten DM Beträge kann man sich ja in EURO umrechnen.

Wie viel verdienen Pfarrer ?

Die Besoldung von Geistlichen der beiden Großkirchen entspricht der von Staatsbeamten im höheren Dienst; Details sind in jeder Landeskirche bzw. Diözese unterschiedlich geregelt. In beiden Kirchen werden Pfarrer zunächst nach A 13 (entspricht im Grundgehalt einem Regierungsrat) und ab ca. dem 40. Lebensjahr nach A 14 (= Oberregierungsrat) eingestuft. Nur relativ wenige Geistliche steigen nach A 15 (= Regierungsdirektor) oder A 16 auf.
Zusätzlich sind aber folgende Faktoren zu berücksichtigen:
• Geistliche erhalten grundsätzlich ein volles 13. Monatsgehalt und alle Zuschläge, die auch im öffentlichen Dienst üblich sind (z.B. Urlaubsgeld, vermögenswirksame Leistungen). Die Höhe der Zusatzeinnahmen für besondere Dienste (z.B. Taufen, Trauungen, Bestattungen, Religionsunterricht) hängt von der Regelung in der einzelnen Diözese/Landeskirche ab.
• Fast immer können Geistliche in einem Pfarrhaus o.ä. wohnen, wo sie nur eine geringe Miete entrichten. Im Vergleich zum Normalbürger sparen sie sich je nach Wohnort und Lage einen Mietaufwand von 500 bis 2500 DM. (Im Schnitt etwa 1000 DM.) Diesen "geldwerten Vorteil" müssen sie zu Recht versteuern, denn er ist dem Einkommen hinzuzurechnen.
• Geistliche brauchen keine Sozialversicherungsbeiträge zu zahlen. Von den angegebenen Bruttogehältern ist (neben der Steuer) nur noch ein Eigenbeitrag zur Krankenversicherung von etwa 200 DM monatlich abzuziehen.
• Bei der Krankenversicherung, der Autohaftpflicht und einigen anderen Versicherungsarten erhalten Pfarrer einen Vorzugstarif. überdies können sie bei einer kirchlichen Bank ein gebührenfreies Gehaltskonto führen.
• Wegen des allgemeinen Pfarrermangels steigen katholische Kapläne in manchen Diözesen relativ schnell nach A 14 der Besoldungstabelle auf - in vielen Fällen sogar mit einer deutlich günstigeren Dienstaltersstufe als im öffentlichen Dienst.
• Die Kosten der kath. Pfarrhaushälterinnen werden zu 50 bis 75 % (je nach Bistum) aus Kirchensteuermitteln bezahlt, nur den Restanteil zahlen die Pfarrer selbst. Andere Allein-stehende können die Kosten für eine Haushaltshilfe nicht einmal von der Steuer absetzen.
• Fahrten von und zur Arbeitsstelle werden voll erstattet; andere Arbeitnehmer können sie lediglich von der Steuer absetzen.
Die Veranschlagung des monatlichen Pfarrer-Durchschnittsgehalts auf 8000 DM ist eher noch abgerundet, wie aus folgendem Beispiel eines 47jährigen oder älteren Pfarrers (in den westlichen Bundesländern) hervorgeht:
Grundgehalt A 14 Endstufe: 6.374,03 DM
Ortszuschlag (vh, ohne Kind): 1.125,66 DM
anteiliges Urlaubsgeld: 41,66 DM
vermögenswirksame Leistungen (i.d.R.): 78,00 DM
Zwischensumme (ohne 153,17 DM Ortszuschlag je Kind): 7.619,35 DM
Weihnachtsgeld anteilig: gut 600 DM
Ersparnis Dienstwohnung (durchschnittlich) 1.000 DM
Das Ergebnis ist leicht nachvollziehbar. In der kath. Kirche fallen statt dem Ortszuschlag diverse Zulagen an, die in der Summe etwa gleich hoch sind; der Zuschuss zur Finanzierung von Pfarrhaushälterinnen ist dabei nicht mitgerechnet. Natürlich erhalten jüngere Pfarrer etwas weniger. Fast 90 % der kath. Geistlichen sind aber älter als 47 Jahre und erhalten die Endstufe. Der Altersschnitt ihrer evangelischen Kollegen liegt bei ca. 45 Jahren. Der genannte Durchschnittsbetrag von 8000 DM ist auch dort eher vorsichtig veranschlagt.
Bischöfe werden in der Regel vom Staat besoldet. Sie beziehen in den westlichen Ländern zumeist ein Grundgehalt gemäß Besoldungsstufe B 6 (12.185,40 DM incl. Ortszuschlag), Erzbischöfe gemäß B 10 (16.877,71 DM). Einschließlich aller Zulagen und dem 13. Gehalt liegt ihr Monatseinkommen bei gut 15.000 bzw. 20.000 DM.

Neben der Kirchensteuer zahlen die Gläubigen auch noch Kirchgeld. Im Schaukasten der Gemeinde meines Ortes war zu lesen, dass dieses Kirchgeld nicht nur für die Beheizungskosten der Kirche ausgegeben wurde, sondern auch für die Beheizungskosten und Stromkosten des Pfarrhauses. Der Pfarrer hat also auch keine Wohnkosten.

Hinzu kommen dann noch die dauernden Sonder-Kollekten des Pfarrers für neue Glocken, neue Kirchenbänke, neue Kirchentüren usw. Das soll dann alles durch Spenden bezahlt werden.

Im Januar erfolgt die sogenannte Haussegnung durch den Pfarrer. In den Eichsfelder Städten ist das inzwischen schon abgeschafft. Anders auf den Dörfern. Hier läuft der Pfarrer noch von Haus zu Haus, erteilt seinen Segen und kassiert dafür eine kräftige Spende, welche natürlich ihm gehört, denn diese Dienstleistung hat er ja geleistet. Unser Pfarrer führt darüber sogar Buch, wer was bezahlt hat.

Leben aus dem Glauben ist also noch eine ganz lukrative Angelegenheit.

Gruß,
Heinrich5

Heinrich5

Ungelesener Beitrag von Heinrich5 » Donnerstag 11. Dezember 2008, 21:22

Leider kommen mir immer noch ein paar Ideen, wenn ich ich meinen Beitrag schon abgesendet habe.

Ich habe ja gar nichts dagegen, wenn Pfarrer einen gesicherten Lebensunterhalt haben und finanziell gut dastehen, also aus dem Glauben leben. Es ist aber auch bei uns im Eichsfeld eine Tatsache, dass die Pfarrer immer weniger werden. Da werden deshalb Pfarrgemeinden zusammengelegt, die Gläubigen sind aufgefordert auch mal den Gottesdienst im Nachbarort zu besuchen.
Es würden sich auch heute noch Jugendliche für den Beruf des Pfarrers entscheiden, wenn es dieses alberne Zölibat nicht geben würde. Selbst die zwölf Apostel um Jesus waren ja verheiratet. Ein katholischer Pfarrer wäre, wenn er heiraten könnte eine gute Partie (wie man das früher bezeichnet hat) für manches katholische Mädchen.

Gruß,
Heinrich5

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Re: Leben aus dem Glauben

Ungelesener Beitrag von Christel » Samstag 31. Januar 2009, 20:46

Was heißt „Leben aus dem Glauben“ wirklich?

Ein Christ lebt nicht vom Brot allein! Wer aus dem Glauben lebt ist fromm!


Ein wesentliches Element des katholischen Glaubens ist die Frömmigkeit. Vielleicht das Wesentliche überhaupt. Denn hier geht es um das christliche Leben. Frömmigkeit ist zugleich konfessionsübergreifend. In der christlichen Frömmigkeit zeigt sich, dass die Kirche größer ist als die jeweilige Konfession.

Frömmigkeit zeigt sich auch in Formen, zeigt sich im Streben nach Glaubenswissen, aber sie geht darin nicht auf.

Jemand der regelmäßig den Gottesdienst besucht, muss deshalb nicht fromm sein. Vielleicht findet er es gut für sein berufliches Fortkommen, oder hat eine Höllenangst... – Ist das Frömmigkeit?
Ein anderer ist fromm, obgleich er (aus welchem Grund auch immer) jahrelang keine Kirche von innen sah.
Es ist möglich, dass sich ein Theologieprofessor vom christlichen Glauben abwendet und einer anderen Richtung zuwendet. – Wissensgebäude sind austauschbar,
wohingegen jemand ohne diesen Wissensvorsprung und trotz einer Vielfalt anderer „Angebote“ seinen Glauben für nichts eintauscht.

Es ist weder das Wissen, noch die Form, weder Dogmen kennen, noch Regeln abarbeiten ...
Frömmigkeit ist die Freude an Gott und die Hoffnung auf Gott, die sich jemand nicht nehmen lässt.

Frömmigkeit ist eine ganz persönliche Beziehung zwischen einem Menschen und Gott. Es ist die Antwort eines Menschen auf den Ruf Gottes.

„Gott ist unendlich, er ist die unendliche Liebe. Wenn wir alle Ebenbild Gottes sein dürfen, dann gibt es auch unendlich viele Möglichkeiten, dieses Ebenbild zu leben.“ Vinzenz Pallotti (siehe auch http://www.pallottiner.org/pallotti.php)

Manchmal fragen Eltern, was haben wir falsch gemacht? Wir haben unser Kind doch katholisch erzogen. Jetzt ist es erwachsen und will vom christlichen Glauben nichts mehr wissen. Aber der Sohn vom Nachbarn, der als Kind nie in der Kirche war, der ist dort jetzt aktiv.

Doch Frömmigkeit ist nicht machbar, man kann sie nicht herstellen. Beziehung lässt sich nicht erzwingen.

Auch andere Fragen führen vom Wesentlichen weg, führen in die Irre.
Fragen wie, was muß ein Katholik alles glauben?
Oder muss ein Katholik alle Dogmen glauben? Nur die Dogmen oder auch noch das Kirchenrecht?

Christlicher Glaube, auch katholischer Glaube ist was anderes.

Christlicher Glaube ist immer Beziehung zwischen Gott und Mensch, entfaltet in einer Beziehung zu Vater und Sohn durch den Hl. Geist.

Dieser Glaube verwirklicht sich nicht in Erkenntnis, das wäre zu wenig, das bliebe hohl.
Christlicher Glaube verwirklicht sich in der persönlichen Nachfolge, wie immer diese auch aussieht, in welcher Form auch immer... – Der Fromme hat eine Kraftquelle, von der andere nichts ahnen.
„Ich glaube, dass auch unsere Fehler und Irrtümer nicht vergeblich sind, und dass es Gott nicht schwerer ist mit ihnen fertig zu werden, als mit unseren vermeintlichen Guttaten.“ Dietrich Bonhoeffer (Widerstand und Ergebung)

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Re: Leben aus dem Glauben

Ungelesener Beitrag von Thekla » Samstag 31. Januar 2009, 22:53

@ Christel

War das jetzt das Wort zum Sonntag?

Dann sag ich schon mal "Amen".

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Re: Leben aus dem Glauben

Ungelesener Beitrag von Ga-chen » Freitag 9. März 2018, 22:55

Ich sag auch "Amen".....wobei ich es nicht "Frömmigkeit" nennen würde, sondern bei "Beziehung" bleiben....
Liebe Grüße von Ga-chen

„Jesus muss wohl Student gewesen sein: Er wohnte bei seiner Mutter, er hatte lange Haare, er war der Anführer einer Protestgruppe, er trank laufend Wein, und wenn er schon mal was tat, war's ein Wunder."
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Re: Leben aus dem Glauben

Ungelesener Beitrag von gierschnermaya » Donnerstag 5. April 2018, 14:44

Ich denke immer noch, dass es jedem selbst überlassen ist, ob und an was man glauben möchte. Das bringt doch nichts da drum herum zu reden. Man kann die eigene Meinung äußern, aber das wars dann auch, finde ich.

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Re: Leben aus dem Glauben

Ungelesener Beitrag von Christel » Samstag 7. April 2018, 11:29

gierschnermaya hat geschrieben:
Donnerstag 5. April 2018, 14:44
Man kann die eigene Meinung äußern, aber das wars dann auch, finde ich.
Wie kommt man zu einer eigenen Meinung?
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Re: Leben aus dem Glauben

Ungelesener Beitrag von Christel » Samstag 7. April 2018, 11:48

Heinrich5 hat geschrieben:
Donnerstag 11. Dezember 2008, 20:39
Dagegen klagt Peter de Rosa, ein Kirchenkritiker, dass sich seine Bücher sehr schlecht verkaufen. Das gilt aber auch für andere Kirchenkritiker.

Die können mit dem Verkauf ihrer Bücher kaum ihren Lebensunterhalt verdienen.
Ich denke mal, die wenigsten Menschen können von den eigenen Büchern leben. Das ist ein Fakt, unabhängig vom Inhalt.

Der Beitrag ist schon etwas älter. Mir ist das damals nicht aufgefallen.
Was sind das für Menschen, die von Kirchenkritik leben wollen?
Wenn es darum geht, etwas zu verkaufen, davon zu leben – kein Wunder, wenn übertrieben wird. Es muss sich ja verkaufen. :mrgreen:
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Re: Leben aus dem Glauben

Ungelesener Beitrag von Christel » Samstag 7. April 2018, 11:52

Ga-chen hat geschrieben:
Freitag 9. März 2018, 22:55
Ich sag auch "Amen".....wobei ich es nicht "Frömmigkeit" nennen würde, sondern bei "Beziehung" bleiben....
Ja, ich habe damals ganz selbstverständlich den Begriff "Frömmigkeit" gewählt.
Es scheint aber recht viele Menschen, auch Gläubige zu geben, die damit ein Problem haben.
Woran liegt das?
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Re: Leben aus dem Glauben

Ungelesener Beitrag von Ga-chen » Donnerstag 12. April 2018, 17:24

Ich denke, weil man Frömmigkeit irgendwie mit Religiosität in Verbindung bringt....nicht mit Religion zu verwechseln 😊
Liebe Grüße von Ga-chen

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Re: Leben aus dem Glauben

Ungelesener Beitrag von kabusmercedes » Donnerstag 19. April 2018, 12:44

Jeder sollte so leben, wie er es gerne hätte! Und da gehört auch das Glauben dazu, jeder ist daran frei. Dabei sollte man aber auch darauf achten, dass man die anderen Religionen toleriert.

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